Sicher-Heizen.de

Wärmepumpentechnik Wärmequelle Luft

Außenluft

Den geringsten Aufwand zur Erschließung einer Wärmequelle erfordert die Außenluft. Sie wird über einen Kanal angesaugt, im Verdampfer der Wärmepumpe abgekühlt und anschließend wieder an die Umgebung abgegeben. Bis zu einer Außenluft-Temperatur von minus 20 °C kann eine moderne Luft/Wasser-Wärmepumpe noch Heizwärme erzeugen. Allerdings kann sie bei einer optimierten Auslegung bei dieser niedrigen Außenlufttemperatur den Wärmebedarf für die Wohnraumbeheizung nicht mehr vollständig decken. Ein Elektro- Heizeinsatz im Heizwasser-Pufferspeicher heizt an sehr kalten Tagen das von der Wärmepumpe vor erwärmte Heizwasser auf die eingestellte Vorlauftemperatur. Da Luft/Wasser-Wärmepumpen ein relativ großes Luftvolumen umwälzen (3000 bis 4000 m3/h), ist bei der Anordnung der Luftöffnungen im Gebäude und bei der Außenaufstellung die mögliche Geräuschentwicklung zu beachten.

Abluft

Wärmepumpen, die Abluft als Wärmequelle nutzen, werden in Häusern mit sehr geringem Wärmebedarf (Passivhäuser) zukünftig verstärkt zur Anwendung kommen. In so genannten Kompaktgeräten wird die Wärmepumpe auch in Verbindung mit einer Anlage zur kontrollierten Wohnungslüftung eingesetzt. In diesen Geräten nutzt die integrierte Abluft/Wasser-Wärmepumpe den Wärmeanteil der Abluft aus den Wohnräumen, der von der Wärmerückgewinnung der Lüftung nicht verwertet werden kann, und verwendet ihn zur Nacherwärmung der Zuluft oder zur Trinkwassererwärmung. In Schweden werden jährlich ca. 8000 Abluft-Wärmepumpen dieser Bauart installiert. Je nach Größe der Abluft-Wärmepumpe wird die zusätzlich zur Deckung des Wärmebedarfs notwendige Heizenergie durch eine elektrische Zuheizung sichergestellt.

Von Georg am 19.09.08 9:53 |

© 2000-2018 Sicher-Heizen.de GmbH, 39167 Irxleben, Gewerbestraße 6
Kontakt & Tel: 039204 - 878-0, Impressum & Sitemap, Datenschutz