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Wärmepumpentechnik - Monoenergetische Betriebsweise

Bei der monoenergetischen Betriebsweise wird ein zweiter Wärmeerzeuger mit der gleichen Energieart betrieben. Zum Beispiel ist neben der elektrisch betriebenen Kompressions- Wärmepumpe ein elektrischer Heizwasser-Durchlauferhitzer im Heizungsvorlauf oder ein Elektro- Heizeinsatz im Heizwasser-Pufferspeicher installiert (vorwiegend bei Luft/Wasser-Wärmepumpen). Diese Lösung stellt einen guten Kompromiss zwischen der energetischen Effizienz und den Investitionskosten dar. Monoenergetische Anlagen werden vor allem in Ein- oder kleinen Zweifamilienwohnhäusern mit einheitlichem Nutzerverhalten und mit Fußbodenheizung eingesetzt.

Die Mindestdurchflussmenge der Wärmepumpe ist durch die Sekundärpumpe (2) und das Überströmventil gewährleistet. Heizstränge und Überströmventil müssen abgeglichen sein. Ist der am Rücklauftemperatursensor in der Wärmepumpe (1) gemessene Temperatur- Istwert niedriger als der in der Regelung eingestellte Temperatur-Sollwert, so gehen die Wärmepumpe (1), die Primärpumpen und die Sekundärpumpe (2) in Betrieb. Die Wärmepumpe (1) versorgt den Heizkreis mit Wärme. Durch die in der Wärmepumpe (1) eingebaute Regelung wird die Heizwasser-Vorlauftemperatur und somit der Heizkreis geregelt. Die Sekundärpumpe (2) fördert das Heizwasser über das 3-Wege-Umschaltventil (3) entweder zum Speicher- Wassererwärmer (4) oder in den Heizkreis. Der Heizwasser-Durchlauferhitzer (5) dient zur Spitzenabdeckung der Heizlast bei niedrigen Außentemperaturen (z. B. < –10 °C). Die Durchflussmenge im Heizkreis wird durch Öffnen und Schließen der Heizkörper-Thermostatventile oder der Ventile am Fußbodenverteiler geregelt. In der Divicon Heizkreis-Verteilung (6) ist ein Überströmventil enthalten, welches den erforderlichen konstanten Durchfluss im Wärmepumpenkreis sicherstellt. Der im Rücklauf eingebundene Speicher- Wassererwärmer (7) stellt das für die Wärmepumpe (1) notwendige Umlaufvolumen zur Verfügung, damit die notwendige Mindestlaufzeit der Wärmepumpe (1) gewährleistet werden kann. Hat der Rücklauftemperatur- Istwert am Rücklauftemperatursensor den in der Regelung eingestellten Sollwert überschritten, werden die Wärmepumpe (1), die Primärpumpe und die Zwischenkreispumpe ausgeschaltet. Die Trinkwassererwärmung erfolgt analog zum monovalenten Betrieb.

Von Georg am 30.09.08 14:42 |

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