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Solartechnik Technische Angaben

Kollektorwirkungsgrad

Ein Teil der auf die Kollektoren auftreffenden Sonnenstrahlung geht durch Reflexion an der Scheibe und Absorption „verloren”. Der optische Wirkungsgrad η0 berücksichtigt diese Verluste ebenso wie die Verluste, die beim Übergang der Wärme ins Solarmedium entstehen. Der optische Wirkungsgrad ist das Maximum der Kennlinie, wenn die Differenz zwischen Kollektor- und Umgebungstemperatur Null beträgt und der Kollektor keine thermischen Verluste durch Wärmeleitung usw. an die Umgebung hat. Bei der Erwärmung der Kollektoren geben diese durch Wärmeleitung, Wärmestrahlung und Konvektion (Luftbewegung) Wärme an die Umgebung ab. Diese Verluste werden durch die Wärmeverlustbeiwerte k1 und k2 berücksichtigt. Sie hängen vom Temperaturunterschied Δϑ zwischen Absorber und Umgebung ab. Wärmeverlustbeiwerte und optischer Wirkungsgrad bilden die Kollektorwirkungsgradkennlinie.

Angaben zu den Kollektorflächen

In den technischen Datenblättern der Kollektoren werden drei Kollektorflächenangaben gemacht. Die Bruttofläche (Länge x Breite der Außenabmessungen) ist bei den meisten Förderprogrammen für die Beantragung von Fördermitteln ausschlaggebend. Die Absorberfläche bezeichnet die selektiv beschichtete Fläche, die je nach Einbaulage und Konstruktion des Kollektors strahlungswirksam sein kann. Die Aperturfläche ist die größte projizierte Fläche, durch die die Solarstrahlung eintreten kann.


Die Auswahl des geeigneten Kollektortyps

Neben dem Platzangebot, den Aufstellbedingungen und anderen Rahmenbedingungen (z. B. lange Stagnation bei Schulgebäuden) ist die im Auslegungsfall zu erwartende Temperaturdifferenz zwischen mittlerer Kollektortemperatur und Außenluft entscheidend für die Auswahl des Kollektortyps. Diese beeinflusst den Kollektorwirkungsgrad. Je höher die Betriebstemperatur des Kollektors ist, desto höher ist die Leistung und damit der Ertrag von Vakuum- Röhrenanlagen im Vergleich zu Flachkollektoranlagen.


Solare Deckungsrate

Die solare Deckungsrate gibt an, wie viel Prozent der jährlich erforderlichen Energie durch die Solaranlage gedeckt werden kann. Je größer die solare Deckungsrate gewählt wird, desto mehr konventionelle Energie wird eingespart. Damit sind im Sommer Wärmeüberschüsse und allgemein ein im Mittel niedrigerer Kollektornutzungsgrad verbunden. Erzielbare Deckungsraten mit verschiedenen Kollektortypen, beziehen sich auf: – nach Süden ausgerichtete Dächer, – eine Dachneigung von 45° und – Warmwassertemperatur im Bereitschaftsteil des Speicher- Wassererwärmer von 45 °C.

Von Georg am 8.12.08 14:00 |

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