Solartechnik Rahmendaten - Einfluss Energieertrag
In Südrichtung und mit etwa 30 bis 45 Grad Neigung zur Horizontalen errichtet bringt die Solaranlage in Deutschland im Jahresmittel die höchsten Energieerträge. Aber selbst bei deutlichen Abweichungen davon (Südwest bis Südost, Neigung von 25 bis 70 Grad) lohnt sich die Installation einer thermischen Solaranlage. Eine flachere Neigung ist günstig, wenn die Kollektorfläche nicht nach Süden ausgerichtet werden kann. So bringt eine thermische Kollektoranlage mit 30 Grad Neigung selbst bei 45 Grad Südwestausrichtung noch knapp 95 des optimalen Ertrages. Und selbst bei Ost- oder Westausrichtung können noch bis zu 85 erreicht werden, wenn die Dachneigung zwischen 25 und 40 Grad liegt. Eine steiler ausgerichtete Kollektorfläche bietet den Vorteil einer über das Jahr ausgeglichenen Energiebereitstellung. Kollektoren, die zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden, werden daher steiler aufgestellt. Dadurch wird die überschüssige Wärme im Sommer reduziert während der Ertrag der Kollektoren im Winter bei flacher Sonneneinstrahlung optimiert wird. Ein Neigungswinkel kleiner als 20 Grad sollte bei Flachkollektoren vermieden werden, da dann der Selbstreinigungseffekt nachlässt.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte eine Solaranlage an die Hausfassade oben anbringen in Südausrichtung. Jetzt stellt sich die Frage in welcher Neigung ist es am besten? Optisch sieht es ein wenig flacher besser aus, welche Neigung ist jetzt optimal. Können sie mir helfen?
Grüsse
Hasselbacher