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Photovoltaik Wirtschaftlichkeit - Versicherungsschutz

Da für eine Photovoltaik-Anlage verhältnismäßig hohe Summen investiert werden, ist eine entsprechende Versicherung in Betracht zu ziehen. Insbesondere bei zunächst Fremdfinanzierten Anlagen dient die Versicherung zum Schutz vor einem Vermögensschaden. Grundsätzlich gibt es zweierlei Risiken: Den Fremdschaden und den Vermögensschaden.


Haftpflicht

Für durch Bau und Betrieb der Anlage verursachte Fremdschäden haftet der Bauherr bzw. Betreiber. Dieses Risiko lässt sich durch eine Haftpflichtversicherung abdecken, was am einfachsten durch Einbeziehung in die private Haftpflichtversicherung geschehen kann.

Anlagenversicherung

Schäden an der Anlage selbst (Eigentumsschaden) durch Umwelteinflüsse, Diebstahl, Vandalismus, Konstruktionsmängel oder Bedienungsfehler können durch eine Elektronikversicherung mit Allgefahrendeckung, sozusagen die „Vollkasko“ für Solarkraftwerke, abgesichert werden. Diese meist von Spezialversicherern angebotenen Verträge bieten auch Schadenersatz bei längeren Stillstandszeiten der Anlage (Ertragsausfall). Wird die Photovoltaik-Anlage stattdessen in die bestehende Feuer und Wohngebäudeversicherung einbezogen, lässt sich ein erheblich reduzierter Versicherungsschutz deutlich kostengünstiger verwirklichen, wenn der Anlagenbetreiber zugleich Hauseigentümer ist. Wenn die Photovoltaik-Anlage in eine bestehende Versicherung einbezogen werden soll, muss sich der Betreiber die versicherten Risiken und den Umfang des Versicherungsschutzes immer schriftlich bestätigen lassen, sonst besteht die Gefahr, dass er im Schadensfall leer ausgeht.

Von Georg am 5.04.09 12:40 |

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