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Photovoltaik Netzgekoppelte Anlagen

Prinzipiell arbeitet eine Netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage in drei Schritten:


Energiegewinnung

Die Solarzellen im Solargenerator erzeugen auf direktem Weg elektrische Energie aus dem auftreffenden Licht. Es handelt sich dabei um Gleichstrom, wie er auch aus Batterien entnommen werden kann.


Stromwandlung

Der vom Solargenerator erzeugte Gleichstrom wird anschließend vom Wechselrichter (häufig auch als Netzeinspeisegerät (NEG) bezeichnet) in netzkonformen Wechselstrom (230VoltWechselspannung bei 50 Hz) umgewandelt.

Energienutzung

Im Gegensatz zu „Inselanlagen“, bei denen der Solarstrom in Akkumulatoren gespeichert werden muss, speisen Netzgekoppelte Solaranlagen die gewonnene Energie in das öffentliche Stromnetz ein. Für die Einspeisung ins Netz wird ein separater Stromzähler eingerichtet. Die erzeugte Energie wird vom Netzbetreiber nach dem „Erneuerbare- Energien- Gesetz EEG“ vergütet. Eine Photovoltaik-Anlage von 5 kWp (p für peak – Spitze unter Standard- Test-Bedingungen) erzeugt ca. 4 000 bis 5 000 kWh Strom jährlich, je nach Standort, Ausrichtung und Neigung. Das entspricht ca. 100% des durchschnittlichen Strombedarfs eines 4-Personen- Haushaltes bzw. einer Umweltentlastung durch CO2-Minderung von ca. 2 200 kg/Jahr. Denn im bundesdeutschen Kraftwerksmix werden pro erzeugte Kilowattstunde Strom etwa 0,59 kg des Treibhausgases CO2 ausgestoßen.


Um Ihnen das Thema der Netzgekoppelten Anlagen näher zu bringen werden wir noch hier noch einige Beiträge veröffentlichen, die Themen werden sein:

- Vorteile Netzgekoppelter Photovoltaik-Anlagen
- Integration in die öffentliche Energieversorgung
- Auslegung
- Langlebige Solarmodule
- Der Wechselrichter (Netzeinspeisegerät)

Von Georg am 15.01.09 11:51 |

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