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Photovoltaik Netzgekoppelte Anlagen - Integration in die öffentliche Energieversorgung

Das öffentliche Stromnetz kann man sich als einen Wasserbehälter vorstellen, in den viele Wasserhähne ständig Wasser speisen: wie die Kraftwerke, die Strom ins Netz einspeisen. An der Unterseite des Behälters befinden sich ebenfalls viele Wasserhähne: die Verbraucher, die dem Netz Strom entnehmen. In der Wand des Behälters befindet sich eine Markierung, die den Soll-Wasserstand angibt: die Soll-Netzspannung von 230Volt Wechselstrom. Werden nun Verbraucher abgeschaltet (Verbraucher- Hähne zugedreht), dann steigt die Netzspannung (der Wasserspiegel im Behälter) über den Sollwert und die Kraftwerke müssen entsprechend heruntergeregelt (bzw. die Zuflusshähne zugedreht) werden, bis der Sollwert wieder erreicht wird. Das Gleiche geschieht, wenn Photovoltaik- Anlagen ins Netz einspeisen, also aus den „Solarstromhähnen“ Wasser in den Behälter fließt.

Da Photovoltaik-Anlagen über die Mittagszeit die höchsten Erträge aufweisen, deckt sich dies ausgesprochen gut mit den Spitzenlastzeiten des Stromnetzes. Dies führt bereits heute zu einer Reduktion der Spotmarktpreise zu dieser Zeit an der Leipziger Strombörse. Steigt der Stromverbrauch oder speisen die Solaranlagen weniger Strom ein, dann sinkt die Spannung und die übrigen Kraftwerke müssen mehr liefern. An dieser Modellvorstellung kann man leicht erkennen, dass jede von einer Photovoltaik-Anlage erzeugte Kilowattstunde Strom in einem herkömmlichen Kraftwerk tatsächlich eingespart wird.

Von Georg am 17.01.09 12:47 |

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