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Heizungsmodernisierung Umweltnutzen

Die Heizungsmodernisierung hat nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen ökologischen Nutzen: Die CO2-Emission verringert sich proportional zum Jahres-Brennstoffverbrauch, bei dem beschriebenen Beispiel also immerhin um 30% (Brennstoffverbrauch zu Heizzwecken: von 4900 l/a auf 3445 l/a). Noch deutlicher wird der positive Umwelteffekt bei den Schadstoff- Emissionen: Aufgrund der schadstoffarmen Verbrennung moderner Niedertemperatur- und Brennwertkessel werden die NOx-, SO2- und CO-Emissionen überproportional gesenkt.



EnEV

Die Energie-Einsparverordnung (EnEV) ist ein Beitrag dazu, die selbst auferlegte Verpflichtung Deutschlands, bis zum Jahr 2005 gegenüber dem Stand von 1990 25% CO2 weniger zu emittieren. Mit der EnEV werden die Wärmeschutz-Verordnung und die Heizungsanlagen-Verordnung abgelöst. Damit ist nicht mehr der Heizwärmebedarf, sondern der Primarenergiebedarf qP, der für die Gebäudebeheizung und belüftung sowie für die Trinkwassererwärmung erforderlich ist, geregelt. Diese Betrachtung erfordert, dass sowohl Wärmedamm- als auch anlagentechnische Maßnahmen als Ganzes betrachtet werden. Ziel muss es deshalb sein, den Gebäudebestand mit hoch entwickelter und ausgereifter Technik energetisch zu modernisieren. Die EnEV gibt für den Gebäudebestand die anlagentechnischen Maßnahmen vor. Bei der Bewertung wird, vereinfacht beschrieben, wie die Altanlage aufgrund ihrer Betriebsart, ihrer Größe und ihres Alters in ein Raster eingeordnet wird und daraus ein mittlerer Wirkungsgrad abgeleitet wird, der dann für die Berechnung der Erzeugeraufwandszahl verwendet werden kann. Damit kann in vielen Fällen auch bei der Modernisierung von Gebäuden eine Energiebedarfsausweis wie für den Neubau vorgeschrieben ausgestellt werden.


Energiepass

Generell ist die Ausstellung eines Energiepasses für bestehende Gebäude ab 2006 verpflichtend. Nach Artikel 7 der EU-Richtlinie 202/91/EG über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden muss der Energiepass bei Vermietung oder Verkauf dem jeweiligen Interessenten vorgelegt werden. Der Pass muss Referenz und Vergleichskennwerte enthalten, um den Verbrauchern einen Vergleich und eine Beurteilung der Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes zu ermöglichen. Außerdem sind Empfehlungen für die kostengünstige Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz beizufügen. Die Gültigkeit des Passes darf höchstens 10 Jahre betragen, danach ist er zu erneuern. Bei älteren Gebäuden kann die Modernisierung der Heizungsanlage z. B. mit Brennwerttechnik eine erhebliche Verbesserung der Einstufung im Energiepass bewirken und damit die Vermietbarkeit auch älterer Gebäude langfristig sichern.

Von Georg am 9.02.09 14:02 |

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