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Heizungsmodernisierung Modernisierungspotenzial

Energieverbrauch

Beim Energieverbrauch privater Haushalte spielt der Anteil der Wärmeenergie die entscheidende Rolle: Auf Heizung und Warmwasser entfallen zusammen mehr als 89% des privaten Energieverbrauchs. Der Verbrauch für Hausgeräte und Licht hat eine wesentlich geringere Bedeutung als vielfach vermutet. 2002 wurden in deutschen Haushalten insgesamt 25,1 Mrd. Liter Heizöl und 28,9 Mrd. m³ Gas für Heizzwecke verbrannt. Die in privaten Haushalten für Heizzwecke verbrauchte Energie hat insgesamt einen 26%igen Anteil am gesamten deutschen Endenergiebedarf.


Altersstruktur

Von den ca. 31 Mio. beheizten Wohnungen in Deutschland sind ca. 75% älter als 25 Jahre, in diesen Wohnungen werden aber 95% der Heizwärme verbraucht. Damit wird klar: Vor allem im Gebäudebestand wird, wegen der unzureichenden Wärmedämmung und der veralteten Heiztechnik, erhebliche Energie verschwendet.


Rechtliche Vorgaben

Gesetze und Verordnungen berücksichtigen diesen Umstand: Neubauten haben inzwischen hohe Wärmedämmstandards zu erfüllen. Und auch für den Gebäudebestand gibt es eine Reihe von Vorgaben, die für einen sparsamen Umgang mit den Ressourcen sorgen sollen.


Energie-Einsparverordnung (EnEV)

Die Energie-Einsparverordnung soll einen Beitrag dazu leisten, die selbst auferlegte Verpflichtung Deutschlands, bis zum Jahr 2005 gegenüber dem Stand von 1990 25% CO2 weniger zu emittieren, einzuhalten. Ziel muss es deshalb sein, den Gebäudebestand mit hoch entwickelter und ausgereifter Technik energetisch zu modernisieren. Die EnEV gibt auch für den Gebäudebestand die anlagentechnischen Maßnahmen vor.


Energiepass

Nachdem die EnEV bereits für Neubauten einen Energiebedarfsausweis vorschreibt, wird es auch für den Gebäudebestand ab 2006 bei Eigentümer- oder Mieterwechsel die Verpflichtung geben, einen so genannten Energiepass auszustellen. Da die Eigenschaften von Gebäudedämmung und Anlagentechnik in der Regel nicht so detailliert wie im Neubau angegeben werden können, wird sich der Energiepass für den Bestand an Haustypologien, realen Verbrauchswerten bzw. abgeschätzten Bedarfes orientieren. Der Energiepass soll ähnlich der Energieklassenkennzeichnung an Waschmaschinen und Kühlschränken einen klaren Hinweis auf die zu erwartenden Energiekosten geben und wird damit zu einem wichtigen Entscheidungskriterium bei der Wohnungssuche werden. Eine Modernisierung der Heizungsanlagen kann einen erheblichen Beitrag dazu leisten, die auszuweisende Energieeinstufung erheblich zu verbessern.

Von Georg am 2.02.09 10:05 |

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