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Heizungsmodernisierung Entscheidungshilfe

Der richtige Zeitpunkt

Die Frage, wann welche Modernisierungsmaßnahmen sinnvoll und wirtschaftlich sind, lasst sich im Detail nur nach einer genauen Analyse des jeweiligen Gebäudes beantworten. Grundsätzlich muss gelten:
• zuerst die wirtschaftlichste Maßnahme
• zuerst die Maßnahme, deren Erfolg nicht von anderen Verbesserungen abhängt
• immer auf die Möglichkeit achten, Maßnahmen an fällige Renovierungsarbeiten
zu koppeln.
Das unabhängige Passivhaus-Institut Darmstadt hat hierzu eine Zusammenstellung veröffentlicht. Dabei werden Modernisierungsarbeiten unterschieden in bedingte Maßnahmen, die nur wirtschaftlich sind, wenn sie mit fälligen Renovierungsarbeiten gekoppelt werden können (z. B. Gebäudeaußendämmung bei fälliger Fassadenrenovierung), und unabhängige Maßnahmen, die auch ohne eine Verknüpfung mit anderen Arbeiten wirtschaftlich sinnvoll sind.

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Von Georg am 9.02.09 14:31 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heizungsmodernisierung Umweltnutzen

Die Heizungsmodernisierung hat nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen ökologischen Nutzen: Die CO2-Emission verringert sich proportional zum Jahres-Brennstoffverbrauch, bei dem beschriebenen Beispiel also immerhin um 30% (Brennstoffverbrauch zu Heizzwecken: von 4900 l/a auf 3445 l/a). Noch deutlicher wird der positive Umwelteffekt bei den Schadstoff- Emissionen: Aufgrund der schadstoffarmen Verbrennung moderner Niedertemperatur- und Brennwertkessel werden die NOx-, SO2- und CO-Emissionen überproportional gesenkt.

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Von Georg am 9.02.09 14:02 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heizungsmodernisierung Auswirkungen

Die Heizungsmodernisierung sorgt für einen deutlich geringeren Energieverbrauch bei sonst gleichem Gebäudezustand und Nutzerverhalten. Allein ein Vergleich der Verluste unterschiedlicher Kesseltypen verdeutlicht dies: Mit moderner Heizkesseltechnik kann bis zu ein Drittel Brennstoff eingespart werden.


Der Brenneraustausch reicht nicht

Unter "Heizungsmodernisierung“ wird oft nur der Austausch des Brenners verstanden. Der Einspareffekt verglichen mit einer kompletten Modernisierung der Anlage ist gering. Dies ist verständlich: Es findet lediglich eine Anpassung der Feuerungsleistung an den realen Bedarf statt, ggf. steigt dadurch die jährliche Auslastung. Durch die Reduzierung der Feuerungsleistung sinkt zwar die Abgastemperatur und damit der Abgasverlust. Die Bereitschaftsverluste bleiben allerdings durch die weiterhin konstant hohe Kesselwassertemperatur unverändert. Deshalb ergibt sich durch die Reduzierung der Feuerungsleistung nur eine geringe Einsparung.

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Von Georg am 8.02.09 12:46 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heizungsmodernisierung Vorteile modernder Anlagen - Brennwertkessel

Eine Kondensation des Wasserdampfes ist bei Niedertemperatur- Heizkesseln unerwünscht, da Heizkessel und Abgasanlage konstruktiv nicht für die Kondensation geeignet sind. Deshalb sind Niedertemperatur- Heizkessel so ausgelegt, dass eine Mindestabgastemperatur eingehalten wird. Anders sieht es bei Brennwertgeräten aus: Hier ist die Kondensation ausdrücklich gewollt, Heizkessel und Abgasanlage besitzen spezielle Konstruktionsmerkmale und sind werkstoffseitig angepasst, so dass das Kondenswasser keinen Schaden anrichtet. Damit besteht die Möglichkeit, die latente Wärme, die im Wasserdampf des Heizgases steckt, durch Kondensation innerhalb des Heizkessels Zurückzugewinnen. Während bei Niedertemperatur-Heizkesseln die Verdampfungswärme über den Schornstein verloren geht, wird sie bei Brennwertkesseln durch Kondensation nutzbar gemacht.


Nutzen und Verluste

Im Teillastbereich ist der Nutzungsgradanstieg bei Brennwertkesseln besonders ausgeprägt. Der Gewinn aus der Kondensationswärme ist gerade bei geringer Auslastung, bedingt durch die dann niedrigen Rücklauftemperaturen, besonders deutlich und bewirkt einen erheblichen Anstieg im Nutzungsgrad. Brennwertkessel sind sowohl für Radiatoren- als auch für Fußbodenheizungen geeignet. Da die Taupunkttemperatur für die Bildung von Kondenswasser bei der Erdgasverbrennung bei ca. 57°C liegt, lasst sich auch für konventionelle Heizsysteme (Auslegung 75/60°C) bei Außentemperaturen bis weit unter den Gefrierpunkt Brennwertnutzen erzielen.

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Von Georg am 7.02.09 12:12 | | 1 Kommentare | 0 TrackBacks

Heizungsmodernisierung Vorteile moderner Anlagen - Niedertemperatur-Heizkessel

Die hohen Nutzungsgrade moderner Niedertemperatur-Heizkessel von bis zu 96% werden dadurch erreicht, dass die Oberflächenverluste auf jährlich 1 bis 3% reduziert werden konnten. Damit betragen sie nur noch etwa 1/10 der Oberflächenverluste alter Heizkessel mit konstanter Kesselwassertemperatur. Entscheidend für die geringeren Verluste ist das gleitend abgesenkte Temperaturniveau des Heizkessels, zusätzlich wirkt sich noch die hochwirksame Verbund-Wärmedämmung moderner Heizkessel positiv aus. Ein Betrieb mit bedarfsgerecht abgesenkter Kesselwassertemperatur setzt den Einsatz einer modernen Regelung voraus, um die jeweilige Heizlast zu ermitteln und als Führungsgröße für die Kesselwassertemperatur einzusetzen.

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Von Georg am 6.02.09 11:52 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heizungsmodernisierung Vorteile moderner Anlagen

Moderne Niedertemperatur- und Brennwertkessel zeigen im Gegensatz zu alten Heizkesseln einen völlig anderen Nutzungsgradverlauf. Sie werden mit gleitend abgesenkter Kesselwassertemperatur betrieben, die jeweils dem aktuellen Bedarf des Gebäudes angepasst wird. Der Entwicklung des Niedertemperatur-Heizkessels lag die Erkenntnis zugrunde, dass Heizungsanlagen überwiegend im Teillastbereich, also mit Auslastungen von deutlich weniger als 50%, betrieben werden. Es wird zwischen 2 Kesseln unterschieden. Um Ihnen den Nutzen und die Verluste dieser Arten näher zu bringen, werden wir in den nächsten Artikeln mit den folgenden Themen befassen:
- Niedertemperatur- Heizkessel
- Brennwertkessel

Von Georg am 5.02.09 11:35 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heizungsmodernisierung Merkmale alter Heizkessel

Eine Altanlage weist in der Regel einige der folgenden Merkmale auf:
– Es handelt sich um einen Wechsel oder Umstellbrandkessel. Die Installation erfolgte oft in den Jahren der
Ölkrise, in denen aus Unsicherheit über die zukünftige Energieversorgung die Umstellmöglichkeit auf feste
Brennstoffe vorgesehen war.
– Der Heizkessel wird mit konstanter Kesselwassertemperatur von mehr als 70°C betrieben.
– Heizkessel, Warmwasserspeicher und Armaturen weisen nur eine geringe Wärmedämmung auf, so dass
der Aufstellungsraum durch Strahlungsverluste aufgeheizt wird.
- Neben hohen Strahlungsverlusten weist der Heizkessel auch hohe Abgasverluste auf. Die
Abgastemperatur liegt häufig über 200°C.
– Der Heizkessel ist überdimensioniert. Dies kann sowohl aus einer groszugigen Auslegung beim Einbau
resultieren als auch aus zwischenzeitlich durchgeführten Wärmedamm-Maßnahmen am Gebäude.
– Die Anlage weist nur eine einfache Steuerung auf, ein Witterungsgeführter Betrieb mit programmierbaren
Absenkphasen und Zeitweiser Abschaltung der Pumpen (Stromeinsparung) ist nicht vorgesehen.

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Von Georg am 4.02.09 11:17 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heizungsmodernisierung Kennwerte von Heizungsanlagen

Kesselwirkungsgrad

Unter dem Stichwort „Heizungsmodernisierung“ spielt die wirtschaftliche Bewertung der Alt- bzw. Neuanlage eine wesentliche Rolle. „Wirtschaftlich“ heizen heißt, mit einem Minimum an Primarenergie einen maximalen Heizwärmegewinn zu erzielen. Die wesentlichen Verluste bei der Primarenergieumsetzung im Heizkessel entstehen durch, im Abgas mitgeführte Verlustwärme, Oberflächenverluste des Heizkessels während des Brennerbetriebes und bei Stillstand. Die Einstufungsmessung, die durch den Schornsteinfeger bereits an allen Heizkesseln durchgeführt wurde, kann nur bedingt zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit herangezogen werden. Die Messung erfasst lediglich die Abgasverluste. Oberflächenverluste werden nicht berücksichtigt. Zur richtigen Beurteilung des Heizkessels dienen verschiedene Kennzahlen, die nachfolgend erläutert werden. Der Kesselwirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von abgegebener Nutzleistung QK (Kessel-Nennleistung) zum Aufwand. Der Aufwand wird als Feuerungs- oder Brennerleistung QF bezeichnet. Der Kesselwirkungsgrad wird bei einer Vorlauftemperatur von 80°C und einer Spreizung von 20 Grad
(Differenz von Vorlauf- und Rucklauftemperatur) ermittelt. Hierbei werden auch die Stillstands-/Bereitschaftsverluste mit einbezogen. Dieser Betrachtung nach gelten nur Heizkessel, die mit konstanter Kesselwassertemperatur betrieben werden, da die Bereitschaftsverluste und der Kesselwirkungsgrad als konstant angenommen werden. Bei der Berechnung werden Wärmemengen statt Wärmeströme betrachtet.


Jahres-Nutzungsgrad

Bei der Ermittlung der Nutzwärme müssen die auftretenden Verluste berücksichtigt werden und zwar über den gesamten Betrachtungszeitraum. Im Gegensatz zur momentanen Betrachtung bei der Ermittlung des Kesselwirkungsgrades werden hier auch die Bereitschaftsverluste QB beachtet, die während der Brennerstillstandszeiten auftreten. Im Vergleich zu den Kesselwirkungsgrad wird deutlich, dass für den Jahres-Nutzungsgrad die Bereitschaftsverluste deutlich an Bedeutung zunehmen, da sie zeitlich einen hohen Anteil ausmachen.

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Von Georg am 3.02.09 10:47 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heizungsmodernisierung Modernisierungspotenzial

Energieverbrauch

Beim Energieverbrauch privater Haushalte spielt der Anteil der Wärmeenergie die entscheidende Rolle: Auf Heizung und Warmwasser entfallen zusammen mehr als 89% des privaten Energieverbrauchs. Der Verbrauch für Hausgeräte und Licht hat eine wesentlich geringere Bedeutung als vielfach vermutet. 2002 wurden in deutschen Haushalten insgesamt 25,1 Mrd. Liter Heizöl und 28,9 Mrd. m³ Gas für Heizzwecke verbrannt. Die in privaten Haushalten für Heizzwecke verbrauchte Energie hat insgesamt einen 26%igen Anteil am gesamten deutschen Endenergiebedarf.


Altersstruktur

Von den ca. 31 Mio. beheizten Wohnungen in Deutschland sind ca. 75% älter als 25 Jahre, in diesen Wohnungen werden aber 95% der Heizwärme verbraucht. Damit wird klar: Vor allem im Gebäudebestand wird, wegen der unzureichenden Wärmedämmung und der veralteten Heiztechnik, erhebliche Energie verschwendet.

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Von Georg am 2.02.09 10:05 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heizungsmodernisierung Heiztechnik

Systemtechnik

Bei einer Modernisierung sollten abgestimmte Systemkomponenten verwendet werden, um einen problemlosen Austausch der alten Anlage sicherzustellen. Viessmann bietet hierzu die komplette Produktpalette mit allem Zubehör an.


Regelungstechnik

Für den Niedertemperatur- oder Brennwertbetrieb werden moderne Regelungen eingesetzt, die auf Basis der Außentemperatur und einstellbarer Gebäudekennwerte die optimale Vorlauftemperatur regeln und hohen Bedienungskomfort bieten.


Viessmann Sonnenkollektoren

Grundsätzlich sollte geprüft werden, ob zur Unterstützung von Heizung und insbesondere zur Trinkwassererwärmung Sonnenkollektoren installiert werden können. Damit kann während der Sommermonate der Warmwasserbedarf bis zu 100% gedeckt werden.

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Von Georg am 1.02.09 14:40 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

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Stichworte auf einen Blick

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