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Heiztechnik für Neubauten Systemvergleich

Aus den beschriebenen Möglichkeiten zur Wärmeerzeugung und zur Belüftung ergeben sich verschiedene Anlagenvarianten. Am Beispiel eines Einfamilienhauses werden im Folgenden einige Varianten verglichen.


Primärenergieverbrauch

Der Vergleich der einzusetzenden Primärenergie macht deutlich, dass verschiedene Heizsysteme trotz gleichem Wärmebedarf des Gebäudes sehr unterschiedliche Primärenergiebedarfswerte verursachen. Brennwerttechnik ist aufgrund des zusätzlichen Kondensationswärmegewinns und der geringen Abgastemperatur primärenergetisch effizienter als die Niedertemperaturtechnik. Bei Einsatz einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wird ein Großteil der Wärme aus der Abluft genutzt, dies sorgt für einen Anteil regenerativer Energie am Gesamtenergieverbrauch. Wärmepumpen verursachen den geringsten Verbrauch an fossilen Brennstoffen, obwohl der Wirkungsgrad der Stromerzeugung vergleichsweise gering ist und deshalb der extrem geringe Endenergieverbrauch nicht auf den Primärenergiebedarf übertragen werden kann (der Umwandlungswirkungsgrad von Primärenergie zu Endenergie „Strom” liegt bei ca. 34%). Eine direkte Beheizung mit Strom ist deshalb aufgrund des niedrigen Kraftwerks-Wirkungsgrades primärenergetisch ungünstig.

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Von Georg am 4.05.09 14:21 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Intelligentes Energiemanagment

Eine effiziente Energieausnutzung verlangt die Kombination von technisch aufeinander abgestimmten Systemkomponenten. Die Heizungsregelung ist ein wichtiger Baustein, um den Anforderungen an moderne Heizungsanlagen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Umweltschonung und Bedienungskomfort gerecht zu Werden.


Komfort durch Witterungsgeführte Regelungen

Für den Niedertemperatur- oder Brennwertbetrieb werden moderne Regelungen eingesetzt, die auf Basis der Außentemperatur und einstellbarer Gebäudekennwerte die optimale Vorlauftemperatur regeln und hohen Bedienungskomfort bieten. Das maßgeschneiderte Regelungsprogramm für jeden Bedarf – von der einfachen bis zur komplexen Heizungsanlage. Vitotronic 100 und 150 sind preisattraktive Kesselkreisregelungen für Heizungsanlagen ohne Mischer. Sie zeichnen sich durch innovative Technik, hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Bedienfreundlichkeit aus. Vitotronic 200 und 300 bieten zusätzlich eine Fülle von Komfortmerkmalen, die zeitgemäßen Ansprüchen und Anforderungen entgegenkommen – wie die einheitliche, einfache Bedienung, die Serviceintervall- Anzeige, das großzügige LCD-Display mit Klartextanzeige, die automatische Sommer-/Winter-Zeitumstellung oder die Estrichtrocknungs-Funktion.

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Von Georg am 30.04.09 14:02 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Komfortable Trinkwassererwärmung

Der Leistungsbedarf von Niedrigenergiehäusern für Heizung und Lüftung liegt bei etwa 40 W/m². Für die Beheizung eines Hauses mit 150 m² Wohnfläche wäre für den kältesten Tag eine Heizleistung von 6 kW bereits ausreichend. Die Leistung des Heizkessels sollte sich jedoch nicht am Gebäude-Wärmebedarf allein, sondern auch am Bedarf für eine komfortable Warmwasserbereitung orientieren.


Durchschnittlicher Warmwasserbedarf

Der Warmwasserbedarf liegt durchschnittlich zwischen 30 und 50 Litern pro Tag und Person. Im Gebäudebestand sind dies 10 bis 15%, bei Niedrigenergiehäusern kann der Energiebedarf für die Trinkwassererwärmung jedoch bis zu 30% des gesamten Energiebedarfs ausmachen. Beim Komfort interessieren vor allem die schnelle Verfügbarkeit von warmem Wasser und kurze Füllzeiten für ein Wannen-Vollbad.

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Von Georg am 29.04.09 13:32 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur – Kompakte Systemlösung für Passivhäuser

Als Systemlösung für Passivhäuser können Luft/Wasser-Wärmepumpen mit einer Anlage zur kontrollierten Wohnungslüftung kombiniert werden. Dabei nutzt die Wärmepumpe den Wärmeanteil der Abluft, der von der Wärmerückgewinnung der Lüftung nicht verwertet werden kann, und verwendet ihn zur Nacherwärmung der Zuluft oder zur Trinkwassererwärmung. Zusätzlich kann an diese Geräte auch noch eine Solaranlage zur Unterstützung der Trinkwassererwärmung angeschlossen werden. Diese Kompaktheizzentralen konzentrieren alle Baugruppen, einschließlich des Speicher- Wassererwärmers, auf etwa die Größe einer Kühl- Gefrier-Kombination. Bereits in der Planungsphase eines Passivhauses müssen der Einbau einer Kompaktheizzentrale und die Verlegung der Luftkanäle für die Wohnraumlüftung entsprechend berücksichtigt werden. Die Kompaktheizzentrale selbst ist anschlussfertig und deshalb nach kurzer Zeit betriebsbereit. Das im Bereich der Personal Computer bestehende Motto des „Plug and Play“, also des auf ein Minimum reduzierten Aufwandes für die Inbetriebnahme eines technischen Gerätes, findet damit in der Heizungs- und Lüftungstechnik seine Entsprechung. An heißen Sommertagen kann der Wärmetauscher der Lüftung, der zur Wärmerückgewinnung dient, durch eine Bypass-Schaltung überbrückt werden. So wird die, relativ gesehen, kühlere nächtliche Außenluft direkt in die Räume geleitet.

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Von Georg am 28.04.09 12:38 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur – Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Die Wohnungslüftung führt Schadstoffe und übermäßige Raumluftfeuchte ab. Die Feuchtelasten hängen hauptsächlich von der Zahl der Bewohner ab, es wird daher ein Volumenstrom von etwa 30 m³/h pro Person empfohlen. Die Mindestluftwechselrate beträgt 0,3 h-1 unabhängig von der Personenbelegung, damit Schad- und Geruchsstoffe zuverlässig abgeführt werden. Das bedeutet, dass die Raumluft mindestens alle zwei Stunden vollständig ausgewechselt werden sollte. Die bisher dafür praktizierte Lüftung durch Öffnen der Fenster ist kaum kontrollierbar und steht der erwünschten Energieeinsparung im Niedrigenergiehaus entgegen.


Neubauten brauchen eine kontrollierte Wohnungslüftung

Aufgrund der guten Wärmedämmung geht in Neubauten, insbesondere in Niedrigenergiehäusern nur noch wenig Heizwärme über Wände und Fenster verloren (Transmissionswärmeverluste). Der Heizwärmebedarf eines Niedrigenergiehauses wird damit zu einem wesentlichen Teil durch die Lüftung beeinflusst. Um den Heizenergiebedarf bei optimalem Luftaustausch möglichst gering zu halten, ist es notwendig, ein System zur kontrollierten Wohnraumlüftung einzusetzen. Diese Anlagen sollen die Bewohner beim energiesparenden Lüften unterstützen. Durch moderne Lüftungs- Systeme kann in der Heizperiode auf das Öffnen von Fenstern verzichtet werden. Die Raumluft wird permanent und gleichmäßig ausgetauscht, der Heizwärmebedarf sinkt durch die integrierte Wärmerückgewinnung. Das zentrale Zu- und Abluftsystem mit Wärmerückgewinnung Vitovent 300 führt die Abluft über einen Wärmeaustauscher. Dort wird die kalte Außenluft von der Abluft erwärmt. So kann bis zu 90% der Wärme zurückgewonnen werden.

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Von Georg am 27.04.09 12:19 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur - Sonnenkollektoren

In unseren Breiten liegt die Solarstrahlung, also die Summe aus direkter und diffuser Sonnenstrahlung, unter optimalen Bedingungen bei max. 1,0 kW/m². Sonnenkollektoren können diese Energie auffangen und bis zu 75% der Solarstrahlung in Wärme umsetzen. Ein Solarsystem aus abgestimmten Komponenten kann 50 bis 60% des jährlichen Energiebedarfs zur Trinkwassererwärmung von Ein und Zweifamilienhäusern decken. In den Sommermonaten reicht die Sonnenenergie sogar aus, um die Trinkwassererwärmung vollständig zu übernehmen. Der Heizkessel schaltet sich ab. Wenn Sie das Thema der Sonnenkollektoren näher beschäftigt schauen Sie doch einmal in unserm Archiv nach dem Thema Solartechnik nach. Dort werden Sie viele Informationen über die Bauarten, Regelung für Solaranlagen, Bivalente Speicher- Wasserwärmer, Auslegung einer Solaranlage, Kollektorgröße, Ausrichtung einer Solaranlage, Wirtschaftlichkeit und Ökologie finden.

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Von Georg am 24.04.09 11:44 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur – Pelletskessel für Holz

Holzvergaser- und insbesondere moderne Pelletskessel bieten jetzt die Möglichkeit, Holz zur komfortablen zentralen Beheizung von Gebäuden und zur Trinkwassererwärmung zu nutzen.


Pelletskessel auch für Neubauten

Einen wesentlichen Schritt dazu stellt die Leistungsmodulierung dar, die dafür sorgt, dass die erzeugte Wärme dem aktuellen Bedarf angepasst werden kann. So kann bei Pelletskesseln auf große und aufwändige Pufferbehälter verzichtet werden, die die Wärme speichern, die von ungeregelten Kesseln erzeugt wird, aber aktuell nicht abgenommen werden kann. Moderne Regelungen sorgen in Verbindung mit der modulierenden Betriebsweise dafür, dass automatisch beschickte Pelletskessel auch in Gebäuden mit niedrigem Wärmebedarf einsetzbar sind. Durch vorgegebene Regelalgorithmen wird die Pelletsbeschickung bereits vor Erreichen der Kesselwasser-Solltemperatur reduziert, so dass der Kessel immer im richtigen Temperaturbereich betrieben wird.

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Von Georg am 23.04.09 11:12 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur – Wärmepumpen

Wärmepumpen nutzen die im Erdreich, im Grundwasser oder in der Luft gespeicherte Sonnenwärme mit Hilfe geringer Mengen an Antriebsenergie (in der Regel Strom) für Heizwärme. Moderne Wärmepumpen sind so effizient, dass sie ganzjährig als Wärmelieferant sowohl für Heizzwecke als auch zur Trinkwassererwärmung eingesetzt werden können.


Sollte Ihnen das Thema Wärmepumpe genauer Interessieren so sollten Sie einen Blick in unserm Archiv wagen, dort finden Sie viele Artikel über die Wärmepumpe. Themen wie die Wirkungsweise, Leistungszahl, Wärmequelle, Wärmepumpen mit erhöhter Vorlauftemperatur, Kompaktgeräte für Niedrigenergiehäuser und Natural Cooling werden dort genauer erläutert.

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Von Georg am 22.04.09 10:52 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt führt zu einer steigenden Nachfrage nach regenerativen Energieformen. Sonnenwärme lässt sich durch Sonnenkollektoren oder Wärmepumpen erschließen, Abwärme kann durch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung oder Abluft-/Wasser- Wärmepumpen nutzbar gemacht werden, die Verbrennung von Biomasse erfolgt CO2-neutral und damit absolut umweltschonend. In den folgenden Beiträgen werden wir uns mit diesen Themen auseinandersetzen:

- Wärmepumpe
- Pelletskessel für Holz
- Sonnenkollektoren
- Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung
- Kompakte Systemlösung für Passivhäuser

Von Georg am 21.04.09 10:26 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten fossile Brennstoffe - Besonderheiten Öl-Brennwerttechnik

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Öl-Brennwertanlagen unterscheiden:
– Kondensation auf Kesselintegrierten oder Nachgeschalteten Wärmetauscherflächen
und Übertragung der Wärme auf das Heizungswasser oder
– Kondensation im Abgassystem und Übertragung der Wärme auf die Zuluft
(Verbrennungsluftvorwärmung).


Kesselintegrierte oder Nachgeschaltete Wärmetauscherflächen

Öl-Brennwertkessel mit integrierter Brennwertnutzung sind so aufgebaut, dass kesselintegriert oder in einem Nachgeschalteten Wärmetauscher die erzeugte Kondensationswärme direkt auf das Heizwasser übertragen wird. Bei Geräten, die nur einen Wärmetauscher aufweisen, wird die Kondensationswärme direkt im Heizkessel gewonnen. Diese Geräte entsprechen den seit vielen Jahren etablierten Gas-Brennwertkesseln. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, einen separaten Wärmetauscher zur Brennwertnutzung nachzuschalten. In diesem Fall besteht der Brennwertkessel aus zwei Wärmetauschern: Im Brennraum wird das Heizgas am ersten Wärmetauscher auf Temperaturen oberhalb der Taupunkttemperatur abgekühlt.

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Von Georg am 20.04.09 14:02 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

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