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EnEV Grundlagen

Primärenergiebedarf als Grundgedanke

Nun ist nicht mehr der Heizwärmebedarf, sondern der maximal zulässige Primärenergiebedarf, der für die Gebäudebeheizung und –belüftung sowie für die Trinkwassererwärmung erforderlich ist, per Verordnung begrenzt. Bei dieser Betrachtung fließen sowohl Gebäude-Wärmedämmung- als auch anlagentechnische Maßnahmen ein. Damit bietet die EnEV den neuen Ansatz, Bauphysik und Heizungsanlagentechnik (einschließlich Lüftung und Trinkwassererwärmung) nicht mehr getrennt, sondern gemeinsam zu betrachten: Der Primärenergiebedarf qP kann auch in einem weniger gut Wärmegedämmten Haus unter dem zulässigen Grenzwert qP,zul gehalten werden, wenn die entsprechende effiziente Anlagentechnik (kleine Anlagenaufwandszahl eP) gewählt wird. Andererseits kann ein sehr gutes Wärmegedämmtes Haus (geringer Heizwärmebedarf qh) mit einer einfacheren Anlagentechnik ausgestattet werden. Um Ihnen die Grundlagen der EnEV noch näher zu bringen werden wir noch weitere Beiträge zu diesem Thema veröffentlichen. Die Themen werden sein:
- Die wichtigsten Kenngrößen eines Gebäudes
- Zusammenhang von EnEV und den DIN-Normen
- Die Berechnung der Anlagenaufwandszahl
- Der Berechnungsweg für den Primärenergienachweis

Von Georg am 12.02.09 11:19 |

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