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Brennwerttechnik - Einflussgrößen und Kriterien – CO2- Gehalt, Brennerkonstruktion

Wichtig für effiziente Brennwertnutzung ist, die Feuerungen mit einem niedrigen Luftüberschuss bzw. hohen CO2-Gehalt zu betreiben, da die Wasserdampf-Taupunkttemperatur dadurch beeinflusst wird. Die Wasserdampf-Taupunkttemperatur sollte möglichst hoch gehalten werden, um auch bei Heizsystemen mit hohen Rücklauftemperaturen noch eine Kondensation zu erreichen. Deshalb muss ein möglichst hoher CO2-Anteil, also wenig Luftüberschuss, im Heizgas angestrebt werden. Der erreichbare CO2-Gehalt ist in erster Linie abhängig von der Brennerkonstruktion. Aus diesem Grunde sollten atmosphärische Brenner nicht eingesetzt werden, da diese aufgrund des hohen Luftüberschusses zu geringen CO2-Werten und damit zu niedrigen Taupunkttemperaturen im Heizgas führen.

Bei Abgastemperaturen von 50°C oder weniger reicht in der Regel der thermische Auftrieb des Abgases nicht mehr aus, um die Funktion von Schornstein oder Abgassystem über den natürlichen Zug sicherzustellen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass das Gebläse bei modulierenden Geräten drehzahlgeregelt ist, damit die Luftmenge dem Gasvolumenstrom angepasst werden kann. Nur so kann der hohe CO2- Gehalt auch im modulierenden Betrieb eingehalten werden. Die Energieaufnahme eines entsprechenden Gebläses liegt bei Gas-Brennwert-Wandkesseln bei etwa 50 kWh/a, was jährliche Kosten von etwa 6,- € verursacht.

Von Georg am 21.03.09 13:34 |

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