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Heiztechnik für Neubauten Intelligentes Energiemanagment

Eine effiziente Energieausnutzung verlangt die Kombination von technisch aufeinander abgestimmten Systemkomponenten. Die Heizungsregelung ist ein wichtiger Baustein, um den Anforderungen an moderne Heizungsanlagen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Umweltschonung und Bedienungskomfort gerecht zu Werden.


Komfort durch Witterungsgeführte Regelungen

Für den Niedertemperatur- oder Brennwertbetrieb werden moderne Regelungen eingesetzt, die auf Basis der Außentemperatur und einstellbarer Gebäudekennwerte die optimale Vorlauftemperatur regeln und hohen Bedienungskomfort bieten. Das maßgeschneiderte Regelungsprogramm für jeden Bedarf – von der einfachen bis zur komplexen Heizungsanlage. Vitotronic 100 und 150 sind preisattraktive Kesselkreisregelungen für Heizungsanlagen ohne Mischer. Sie zeichnen sich durch innovative Technik, hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Bedienfreundlichkeit aus. Vitotronic 200 und 300 bieten zusätzlich eine Fülle von Komfortmerkmalen, die zeitgemäßen Ansprüchen und Anforderungen entgegenkommen – wie die einheitliche, einfache Bedienung, die Serviceintervall- Anzeige, das großzügige LCD-Display mit Klartextanzeige, die automatische Sommer-/Winter-Zeitumstellung oder die Estrichtrocknungs-Funktion.

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Von Georg am 30.04.09 14:02 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Komfortable Trinkwassererwärmung

Der Leistungsbedarf von Niedrigenergiehäusern für Heizung und Lüftung liegt bei etwa 40 W/m². Für die Beheizung eines Hauses mit 150 m² Wohnfläche wäre für den kältesten Tag eine Heizleistung von 6 kW bereits ausreichend. Die Leistung des Heizkessels sollte sich jedoch nicht am Gebäude-Wärmebedarf allein, sondern auch am Bedarf für eine komfortable Warmwasserbereitung orientieren.


Durchschnittlicher Warmwasserbedarf

Der Warmwasserbedarf liegt durchschnittlich zwischen 30 und 50 Litern pro Tag und Person. Im Gebäudebestand sind dies 10 bis 15%, bei Niedrigenergiehäusern kann der Energiebedarf für die Trinkwassererwärmung jedoch bis zu 30% des gesamten Energiebedarfs ausmachen. Beim Komfort interessieren vor allem die schnelle Verfügbarkeit von warmem Wasser und kurze Füllzeiten für ein Wannen-Vollbad.

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Von Georg am 29.04.09 13:32 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur – Kompakte Systemlösung für Passivhäuser

Als Systemlösung für Passivhäuser können Luft/Wasser-Wärmepumpen mit einer Anlage zur kontrollierten Wohnungslüftung kombiniert werden. Dabei nutzt die Wärmepumpe den Wärmeanteil der Abluft, der von der Wärmerückgewinnung der Lüftung nicht verwertet werden kann, und verwendet ihn zur Nacherwärmung der Zuluft oder zur Trinkwassererwärmung. Zusätzlich kann an diese Geräte auch noch eine Solaranlage zur Unterstützung der Trinkwassererwärmung angeschlossen werden. Diese Kompaktheizzentralen konzentrieren alle Baugruppen, einschließlich des Speicher- Wassererwärmers, auf etwa die Größe einer Kühl- Gefrier-Kombination. Bereits in der Planungsphase eines Passivhauses müssen der Einbau einer Kompaktheizzentrale und die Verlegung der Luftkanäle für die Wohnraumlüftung entsprechend berücksichtigt werden. Die Kompaktheizzentrale selbst ist anschlussfertig und deshalb nach kurzer Zeit betriebsbereit. Das im Bereich der Personal Computer bestehende Motto des „Plug and Play“, also des auf ein Minimum reduzierten Aufwandes für die Inbetriebnahme eines technischen Gerätes, findet damit in der Heizungs- und Lüftungstechnik seine Entsprechung. An heißen Sommertagen kann der Wärmetauscher der Lüftung, der zur Wärmerückgewinnung dient, durch eine Bypass-Schaltung überbrückt werden. So wird die, relativ gesehen, kühlere nächtliche Außenluft direkt in die Räume geleitet.

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Von Georg am 28.04.09 12:38 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur – Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Die Wohnungslüftung führt Schadstoffe und übermäßige Raumluftfeuchte ab. Die Feuchtelasten hängen hauptsächlich von der Zahl der Bewohner ab, es wird daher ein Volumenstrom von etwa 30 m³/h pro Person empfohlen. Die Mindestluftwechselrate beträgt 0,3 h-1 unabhängig von der Personenbelegung, damit Schad- und Geruchsstoffe zuverlässig abgeführt werden. Das bedeutet, dass die Raumluft mindestens alle zwei Stunden vollständig ausgewechselt werden sollte. Die bisher dafür praktizierte Lüftung durch Öffnen der Fenster ist kaum kontrollierbar und steht der erwünschten Energieeinsparung im Niedrigenergiehaus entgegen.


Neubauten brauchen eine kontrollierte Wohnungslüftung

Aufgrund der guten Wärmedämmung geht in Neubauten, insbesondere in Niedrigenergiehäusern nur noch wenig Heizwärme über Wände und Fenster verloren (Transmissionswärmeverluste). Der Heizwärmebedarf eines Niedrigenergiehauses wird damit zu einem wesentlichen Teil durch die Lüftung beeinflusst. Um den Heizenergiebedarf bei optimalem Luftaustausch möglichst gering zu halten, ist es notwendig, ein System zur kontrollierten Wohnraumlüftung einzusetzen. Diese Anlagen sollen die Bewohner beim energiesparenden Lüften unterstützen. Durch moderne Lüftungs- Systeme kann in der Heizperiode auf das Öffnen von Fenstern verzichtet werden. Die Raumluft wird permanent und gleichmäßig ausgetauscht, der Heizwärmebedarf sinkt durch die integrierte Wärmerückgewinnung. Das zentrale Zu- und Abluftsystem mit Wärmerückgewinnung Vitovent 300 führt die Abluft über einen Wärmeaustauscher. Dort wird die kalte Außenluft von der Abluft erwärmt. So kann bis zu 90% der Wärme zurückgewonnen werden.

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Von Georg am 27.04.09 12:19 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur - Sonnenkollektoren

In unseren Breiten liegt die Solarstrahlung, also die Summe aus direkter und diffuser Sonnenstrahlung, unter optimalen Bedingungen bei max. 1,0 kW/m². Sonnenkollektoren können diese Energie auffangen und bis zu 75% der Solarstrahlung in Wärme umsetzen. Ein Solarsystem aus abgestimmten Komponenten kann 50 bis 60% des jährlichen Energiebedarfs zur Trinkwassererwärmung von Ein und Zweifamilienhäusern decken. In den Sommermonaten reicht die Sonnenenergie sogar aus, um die Trinkwassererwärmung vollständig zu übernehmen. Der Heizkessel schaltet sich ab. Wenn Sie das Thema der Sonnenkollektoren näher beschäftigt schauen Sie doch einmal in unserm Archiv nach dem Thema Solartechnik nach. Dort werden Sie viele Informationen über die Bauarten, Regelung für Solaranlagen, Bivalente Speicher- Wasserwärmer, Auslegung einer Solaranlage, Kollektorgröße, Ausrichtung einer Solaranlage, Wirtschaftlichkeit und Ökologie finden.

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Von Georg am 24.04.09 11:44 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur – Pelletskessel für Holz

Holzvergaser- und insbesondere moderne Pelletskessel bieten jetzt die Möglichkeit, Holz zur komfortablen zentralen Beheizung von Gebäuden und zur Trinkwassererwärmung zu nutzen.


Pelletskessel auch für Neubauten

Einen wesentlichen Schritt dazu stellt die Leistungsmodulierung dar, die dafür sorgt, dass die erzeugte Wärme dem aktuellen Bedarf angepasst werden kann. So kann bei Pelletskesseln auf große und aufwändige Pufferbehälter verzichtet werden, die die Wärme speichern, die von ungeregelten Kesseln erzeugt wird, aber aktuell nicht abgenommen werden kann. Moderne Regelungen sorgen in Verbindung mit der modulierenden Betriebsweise dafür, dass automatisch beschickte Pelletskessel auch in Gebäuden mit niedrigem Wärmebedarf einsetzbar sind. Durch vorgegebene Regelalgorithmen wird die Pelletsbeschickung bereits vor Erreichen der Kesselwasser-Solltemperatur reduziert, so dass der Kessel immer im richtigen Temperaturbereich betrieben wird.

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Von Georg am 23.04.09 11:12 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur – Wärmepumpen

Wärmepumpen nutzen die im Erdreich, im Grundwasser oder in der Luft gespeicherte Sonnenwärme mit Hilfe geringer Mengen an Antriebsenergie (in der Regel Strom) für Heizwärme. Moderne Wärmepumpen sind so effizient, dass sie ganzjährig als Wärmelieferant sowohl für Heizzwecke als auch zur Trinkwassererwärmung eingesetzt werden können.


Sollte Ihnen das Thema Wärmepumpe genauer Interessieren so sollten Sie einen Blick in unserm Archiv wagen, dort finden Sie viele Artikel über die Wärmepumpe. Themen wie die Wirkungsweise, Leistungszahl, Wärmequelle, Wärmepumpen mit erhöhter Vorlauftemperatur, Kompaktgeräte für Niedrigenergiehäuser und Natural Cooling werden dort genauer erläutert.

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Von Georg am 22.04.09 10:52 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Wärme aus der Natur

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt führt zu einer steigenden Nachfrage nach regenerativen Energieformen. Sonnenwärme lässt sich durch Sonnenkollektoren oder Wärmepumpen erschließen, Abwärme kann durch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung oder Abluft-/Wasser- Wärmepumpen nutzbar gemacht werden, die Verbrennung von Biomasse erfolgt CO2-neutral und damit absolut umweltschonend. In den folgenden Beiträgen werden wir uns mit diesen Themen auseinandersetzen:

- Wärmepumpe
- Pelletskessel für Holz
- Sonnenkollektoren
- Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung
- Kompakte Systemlösung für Passivhäuser

Von Georg am 21.04.09 10:26 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten fossile Brennstoffe - Besonderheiten Öl-Brennwerttechnik

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Öl-Brennwertanlagen unterscheiden:
– Kondensation auf Kesselintegrierten oder Nachgeschalteten Wärmetauscherflächen
und Übertragung der Wärme auf das Heizungswasser oder
– Kondensation im Abgassystem und Übertragung der Wärme auf die Zuluft
(Verbrennungsluftvorwärmung).


Kesselintegrierte oder Nachgeschaltete Wärmetauscherflächen

Öl-Brennwertkessel mit integrierter Brennwertnutzung sind so aufgebaut, dass kesselintegriert oder in einem Nachgeschalteten Wärmetauscher die erzeugte Kondensationswärme direkt auf das Heizwasser übertragen wird. Bei Geräten, die nur einen Wärmetauscher aufweisen, wird die Kondensationswärme direkt im Heizkessel gewonnen. Diese Geräte entsprechen den seit vielen Jahren etablierten Gas-Brennwertkesseln. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, einen separaten Wärmetauscher zur Brennwertnutzung nachzuschalten. In diesem Fall besteht der Brennwertkessel aus zwei Wärmetauschern: Im Brennraum wird das Heizgas am ersten Wärmetauscher auf Temperaturen oberhalb der Taupunkttemperatur abgekühlt.

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Von Georg am 20.04.09 14:02 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten fossile Brennstoffe - Brennwerttechnik

Einen noch günstigeren Nutzungsgradverlauf weisen Brennwertkessel auf. Bei diesen Wärmeerzeugern steigt der Nutzungsgrad gerade bei geringen Auslastungen nochmals deutlich an. Denn gerade bei geringer Auslastung, also niedrigen Rücklauftemperaturen, ist der Energiegewinn auf Grund des Brennwerteffektes besonders hoch.


Energiegewinn durch Kondensation

Zur Erklärung: Bei der Verbrennung von Erdgas und Heizöl entsteht Wasser, das bei konventionellen Heizkesseln als Wasserdampf über den Schornstein an die Umgebung abgegeben wird (pro verbranntem m³ Erdgas entstehen theoretisch ca. 1,6 Liter Wasser, pro Liter Heizöl etwa 0,9 Liter Wasser). Bei Brennwertgeräten ist die Kondensation der Heizgase ausdrücklich gewollt, Heizkessel und Schornsteinanlage besitzen spezielle Konstruktionsmerkmale und sind werkstoffseitig angepasst, so dass das Kondenswasser keinen Schaden anrichten kann. Damit besteht die Möglichkeit, die latente Wärme, die im Wasserdampf des Heizgases steckt, durch Kondensation innerhalb des Heizkessels Zurückzugewinnen, während sie bei Niedertemperatur- Heizkesseln dem System über den Schornstein verloren geht. Außerdem wird bei Brennwertanlagen die Abgastemperatur gegenüber der Niedertemperaturtechnik erheblich gesenkt (bessere Ausnutzung der sensiblen Wärme). Bei Niedertemperatur- Heizkesseln muss ein „Feuchtwerden“ von Heizflächen und Abgassystem durch Abgastemperaturen von über 100°C vermieden werden. Bei der Brennwerttechnik dagegen betragen die Abgastemperaturen nur noch ca. 40°C.

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Von Georg am 17.04.09 13:32 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten fossile Brennstoffe - Niedertemperaturtechnik

Moderne Niedertemperatur-Heizkessel werden mit gleitend abgesenkter Kesselwassertemperatur betrieben, die jeweils dem Wärmebedarf des Gebäudes angepasst wird. Die hohen Nutzungsgrade moderner Niedertemperatur- Heizkessel von über 90% werden dadurch erreicht, dass die Oberflächenverluste nur 2 bis 3% betragen. Entscheidend für die geringeren Verluste ist das gleitend abgesenkte Temperaturniveau des Heizkessels, zusätzlich wirkt sich die hochwirksame Verbund-Wärmedämmung moderner Heizkessel positiv aus. Ein Betrieb mit bedarfsgerecht abgesenkter Kesselwassertemperatur setzt den Einsatz einer modernen Regelung voraus, um den jeweils aktuellen Wärmebedarf zu ermitteln und als Führungsgröße für die Kesselwassertemperatur einzusetzen. Eine Kondensation des Wasserdampfes ist bei Niedertemperatur- Heizkesseln unerwünscht, da Heizkessel und Schornstein feucht würden. Deshalb ist bei Niedertemperatur- Systemen eine Mindestabgastemperatur einzuhalten, die oberhalb des Taupunktes liegt (Beginn der Wasserdampfkondensation bei der Verbrennung von Erdgas: 57°C, bei Heizöl 47°C).

Von Georg am 16.04.09 12:38 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten fossile Brennstoffe – Brennstoffe der Zukunft

Auch wenn der Energieverbrauch durch bessere Wärmedämmung, eine luftdichte Gebäudehülle und moderne Heiztechnik immer weiter gesenkt werden kann, stellt sich vor dem Hintergrund der Klimaschutzziele und der Endlichkeit der fossilen Energieressourcen die Frage, welche Energieträger auf lange Sicht für Heizzwecke zum Einsatz kommen. Der Anteil der regenerativen Energien wird zwar zukünftig weiter ansteigen, aber auch bis 2020 die 20% nicht überschreiten. Etwa drei Viertel der regenerativen Energien entfallen dabei auf Wind- und Wasserkraft. Also werden auch 2020 Gas und Öl die wesentlichen Energieträger für die Gebäudebeheizung sein. Auch wenn die weltweiten Öl- und Gasreserven, die heute bekannt oder sicher vermutet werden, noch viele Jahre reichen, darf dies kein Grund sein, mit diesen endlichen Ressourcen verschwenderisch umzugehen. Es bleibt unstrittig, dass mit Öl und Gas zukünftig besonders sparsam und umweltschonend umgegangen werden muss.

Von Georg am 15.04.09 12:19 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Systemtechnik

Der Primärenergiebedarf ist zukünftig die Bezugsgröße, mit deren Hilfe die energetische Qualität eines Gebäudes bewertet wird. Damit hält eine ganzheitliche Betrachtung Einzug: Die Summe aller Einzelkomponenten bestimmt den im Energiebedarfsausweis angegebenen Energiebedarf. Nur perfekt aufeinander abgestimmte Bausteine der Anlagentechnik senken den Primärenergiebedarf auf ein Minimum. Der beste Wirkungsgrad eines Heizkessels nützt wenig, wenn der Speicher- Wassererwärmer große Bereitschaftswärmeverluste verursacht, weil er nicht auf das Gesamtsystem abgestimmt ist. Deshalb ist bei der Neubauplanung ein Denken in Systemen unerlässlich: Die Anlagentechnik muss aus abgestimmten und zueinander passenden Komponenten bestehen und zusammen mit der Architektur und der Wärmedämmung des Gebäudes ein schlüssiges Gesamtkonzept bilden.

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Von Georg am 14.04.09 11:44 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten EnEV

Zusammenfassung von Anlagentechnik und Bauphysik

Mit der Energie-Einsparverordnung (EnEV), die seit 01.01.2002 in Kraft ist, haben die Wärmeschutz-Verordnung und die Heizungsanlagen-Verordnung ausgedient. Die Energie-Einsparverordnung soll dafür sorgen, dass die selbst auferlegte Verpflichtung Deutschlands, bis zum Jahr 2005 gegenüber dem Stand von 1990 25% CO2 weniger zu emittieren, auch eingehalten werden kann. Die Grundidee ist einfach: Bisher waren zwei getrennte Verordnungen für die Auslegung der Wärmeversorgung eines Gebäudes zu beachten. Zum einen die Wärmeschutz-Verordnung von 1995, die sich auf den Jahres-Heizwärmebedarf bezog und damit maßgeblich für die Wärmedämmung des Gebäudes ist. Und zum anderen die Heizungsanlagen- Verordnung, die bestimmte Anforderungen an die Heizungsanlage beinhaltete und letztlich den Wirkungsgrad der Wärmeerzeugung vorschrieb. Beide Regelwerke wurden abgelöst durch die EnEV und die zugehörige. Damit ist nicht mehr der maximale Heizwärmebedarf, sondern der Primärenergiebedarf, der für die Gebäudebeheizung und –belüftung sowie für die Trinkwassererwärmung maximal erforderlich sein darf, für Neubauten reglementiert. In diesen Wert fließen sowohl Wärmedämmung als auch anlagentechnische Maßnahmen ein. Damit bietet die EnEV den neuen Ansatz, Bauphysik und Heizungsanlagentechnik nicht mehr getrennt, sondern gemeinsam zu betrachten: Der Primärenergiebedarf kann auch in einem weniger gut Wärmegedämmten Haus den zulässigen Grenzwert einhalten, wenn eine entsprechend effiziente Heizungsanlagentechnik gewählt wird. Andererseits kann ein sehr gut Wärmegedämmtes Haus mit einer weniger aufwändigen Heiztechnik auskommen, wobei in diesem Fall allerdings die Möglichkeiten der technischen Gebäudeausrüstung nur eingeschränkt genutzt werden. Durch die so genannte Nebenanforderung ist zusätzlich der maximal zulässige Transmissionswärmeverlust HT vorgegeben.

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Von Georg am 13.04.09 11:12 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Baustandards und Wärmebedarf - Passivhaus

Definition des Passivhauses: Der funktionale Ansatz

Die konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehausstandards führt zum Passivhaus. Auch im Passivhaus muss ein Restwärmebedarf gedeckt werden – es ist kein Nullheizenergiehaus. Es reicht aber aus, die Wärme durch eine Nacherwärmung der Zuluft, die ohnehin verteilt werden muss, zuzuführen. So kann die Lüftung gleichzeitig auch für die Heizwärmeverteilung genutzt werden. Der Heizwärmebedarf im Passivhaus liegt unter 15 kWh/(m²*a). Der Schlüssel hierzu ist eine erheblich verbesserte Energieeffizienz. Verbesserte Energieeffizienz heißt bei Wohngebäuden in Mitteleuropa vor allem sehr guter Wärmeschutz, Luftdichtheit, hocheffiziente Lüftung, Haustechnik mit niedrigen Aufwandszahlen und Stromsparende Geräte. Die effiziente Technik verringert nicht nur den Energieverbrauch, sondern erhöht auch die thermische Behaglichkeit und verbessert den Schutz der Bausubstanz. Ökonomisch können die erhöhten Investitionskosten für die Effizienzverbesserung weitgehend durch Einsparungen in der Heizwärmeverteilung
kompensiert werden. Eine aufwändige Verteilung kann entfallen, wenn die Wärmeverteilung über die Zuluft erfolgt. Da aus hygienischen Gründen auf Umluftbetrieb verzichtet werden soll, lässt sich hieraus unmittelbar das funktionale Kriterium für Passivhäuser (unabhängig vom Klima) ableiten. Die Maximaltemperatur am Nachheizregister muss auf weniger als 50°C begrenzt werden, um eine Staubverschwelung zu vermeiden. Daraus ergibt sich eine maximale Heizlast von 10 W/m², die mit der Zuluft gedeckt werden kann.

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Von Georg am 10.04.09 10:52 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Baustandards und Wärmebedarf - Neubau/Niedrigenergiehaus

Sinkender Wärmebedarf im Neubau

Während der letzten Jahre konnten im Wohnungsbau erhebliche Fortschritte zur Reduzierung des Heizwärmebedarfes erreicht werden. So liegt der Jahres-Heizwärmebedarf für ein Einfamilienwohnhaus im Gebäudebestand bei mehr als 200 kWh/(m²*a), während vergleichbare Neubauten, die nach den Anforderungen der Energie-Einlageforderung (EnEV) gebaut werden, nur noch ca. 70 kWh/(m²*a) benötigen. Der Heizwärmebedarf resultiert aus Transmissions- und Lüftungswärmeverlusten. Mit immer besserer Wärmedämmung wird der Transmissionswärmebedarf geringer und der Anteil des Lüftungswärmebedarfs gewinnt an Bedeutung. In Gebäuden, die nach den Vorgaben der Wärmeschutz-Verordnung 1995 (WSchV) errichtet wurden, betrug der Anteil des Lüftungswärmebedarfs am gesamten Heizwärmebedarf bereits 50% – im Niedrigenergiehaus ist der Anteil noch größer.

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Von Georg am 9.04.09 10:26 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heiztechnik für Neubauten Einleitung

Ziel der vorliegenden Fachreihe ist es, ausgehend von den aktuellen Baustandards verschiedene anlagentechnische Lösungen für Heizung und Trinkwassererwärmung vorzustellen. Gerade für Neubauten mit geringem Wärmebedarf bietet der aktuelle Stand der Heiztechnik eine Vielzahl von Möglichkeiten, Heizwärme und warmes Wasser zu erzeugen. Dabei rücken neben den fossilen Brennstoffen Gas und Öl immer stärker regenerative Energien wie Holzpellets oder Sonnenwärme in den Vordergrund. Für die Anlagenauswahl und -planung wird es deshalb immer wichtiger, Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Technologien zu bewerten und mit einer ganzheitlichen Planung aller Komponenten für eine abgestimmte und effiziente Systemtechnik in Neubauten zu sorgen. In den folgenden Beiträgen werden wir über diese Themen schreiben die sich mit der Heiztechnik für Neubauten befassen:

- Baustandards und Wärmebedarf
- Energie- Einsparverordnung (EnEV)
- Heiztechnik ist Systemtechnik
- Heizen mit fossilen Brennstoffen
- Wärme aus der Natur
- Komfortable Trinkwassererwärmung
- Intelligentes Energiemanagement
- Systemvergleich
- Förderung

Von Georg am 8.04.09 10:06 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Zusammenfassung

Eine Photovoltaik-Anlage ist kein kurzlebiger Gebrauchsartikel, sondern ein langlebiges Investitionsgut. Ebenso wie beim privaten Wohneigentum geht es dabei nicht alleine um betriebswirtschaftliche Rentabilität, sondern auch darum, eine langfristig zuverlässige und kalkulierbare Energieversorgung auf umweltschonender Basis zu sichern. Dennoch können sich Photovoltaik- Anlagen heute aufgrund der günstigen Förderbedingungen schon nach etwa 12 bis 15 Jahren selbst finanzieren, wenn ertragsstarke, zuverlässige Systemtechnik wie bei Vitovolt 100 und Vitovolt 200 eingesetzt wird. Insbesondere die Einspeisevergütung aus dem EEG trägt zu dieser positiven Entwicklung bei, neben vielen weiteren Fördermöglichkeiten von privaten und öffentlichen Institutionen und möglichen Steuerersparnissen. Die erwartete Lebensdauer geht noch weit über diesen Zeitraum hinaus.

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Von Georg am 7.04.09 14:49 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Wirtschaftlichkeit - Einspeisevertrag

Der Anschluss einer Netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage muss beim Betreiber des örtlichen Stromnetzes (Versorgungsnetzbetreiber) angemeldet werden. Üblicherweise erledigt das der Elektroinstallateur, der die Anlage ans Netz anschließt. Das Erneuerbare- Energien- Gesetz legt die Bedingungen für den Netzanschluss und die Einspeisevergütung fest. Wenn der Versorgungsnetzbetreiber zusätzlich einen schriftlichen Vertrag abschließen möchte (was das Gesetz nicht vorschreibt), so sollte dieser nicht ohne Prüfung unterschrieben werden (Musterverträge siehe unter www.photon.de). Das EEG trat am 1. April 2000 in Kraft und wurde zum Juni 2008 erneut angepasst. Es beinhaltet eine baujahreinheitliche Vergütung pro eingespeiste Kilowattstunde, d. h. die Vergütung der Anlage wird anhand des Inbetriebnahmejahrs festgelegt. Die eingespeiste Menge ist nicht begrenzt, es kann also auch nicht verlangt werden, dass nur der Überschuss über den selbst verbrauchten Strom abgenommen wird. Das Gesetz erklärt die „Volleinspeisung“ ausdrücklich als zulässig. Die Laufzeit der Einspeisevergütung für die jeweilige Anlage beträgt 20 Kalenderjahre plus das Inbetriebnahmejahr.

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Von Georg am 6.04.09 14:39 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Wirtschaftlichkeit - Versicherungsschutz

Da für eine Photovoltaik-Anlage verhältnismäßig hohe Summen investiert werden, ist eine entsprechende Versicherung in Betracht zu ziehen. Insbesondere bei zunächst Fremdfinanzierten Anlagen dient die Versicherung zum Schutz vor einem Vermögensschaden. Grundsätzlich gibt es zweierlei Risiken: Den Fremdschaden und den Vermögensschaden.


Haftpflicht

Für durch Bau und Betrieb der Anlage verursachte Fremdschäden haftet der Bauherr bzw. Betreiber. Dieses Risiko lässt sich durch eine Haftpflichtversicherung abdecken, was am einfachsten durch Einbeziehung in die private Haftpflichtversicherung geschehen kann.

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Von Georg am 5.04.09 12:40 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Wirtschaftlichkeit - Steuervorteile

Die hier gemachten Angaben gelten für Privatpersonen, die sonst nicht gewerblich oder freiberuflich tätig sind. Im Einzelfall, insbesondere für Gewerbetreibende, Freiberufler oder auch bei Anlagen auf Fremddächern können hiervon abweichende Regelungen gelten, die mit Hilfe eines Steuerberaters oder Rechtsanwalts zu klären sind. Betreiber Netzgekoppelter Photovoltaik-Anlagen, die entsprechend dem EEG ihre erzeugte Energie an den Netzbetreiber verkaufen, sind aus steuerlicher Sicht „Unternehmer“. Eine Gewerbeanmeldung ist üblicherweise nicht notwendig (Bagatellregelung).


Steuerrechtliche Einordnung

Relevant ist eine Betrachtung der Photovoltaik-Anlage hinsichtlich Einkommensteuer, Gewerbesteuer (unabhängig von einer Gewerbeanmeldung) und Umsatzsteuer.

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Von Georg am 4.04.09 12:24 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Wirtschaftlichkeit - Betriebskosten

Laufende Kosten sind in der Regel nur Zähler- und Abrechnungsgebühren (des lokalen Stromversorgers) und ggf. die Versicherungsprämie für die Photovoltaik-Anlage. Steuervorteile müssen wegen der individuellen Einkommenssituation mit einem Steuerberater geklärt werden. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung geht von folgenden Bedingungen aus:
– Anlagengröße
– Einspeisevergütung:
– Finanzierung
– Betriebskosten
– Betriebskostensteigerung (Inflation)
– Leistungsverlust (Degradation) der Module
– Reparaturkosten
– Betrachtung vor Steuern, Berechnung mit PVProfit 2.1

Von Georg am 3.04.09 12:15 | | 1 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Wirtschaftlichkeit

Je nach verfügbarer Fläche und gewünschter Anlagenleistung können mehrere der Vitovolt-Pakete miteinander kombiniert werden. Als Faustregel kann man davon ausgehen, dass bei kristallinen Modulen je kWp installierter Photovoltaik-Leistung ca. 10 m² Fläche benötigt werden. Welcher Solarstromertrag am vorgesehenen Standort zu erzielen ist, hängt von den klimatischen und räumlichen Umgebungsverhältnissen ab. In Deutschland sind ca. 850 kWh pro kWp, an guten Standorten über 900 kWh pro kWp als durchschnittlicher Jahresertrag zu erwarten. Die in der Investitionssumme enthaltene Mehrwertsteuer (19 %) kann vom Finanzamt zurückerstattet werden, wenn sich der Betreiber nicht von der Umsatzsteuerpflicht befreien lässt. Dazu muss er seiner zuständigen Finanzverwaltung mitteilen, dass er auf die so genannte „Kleinunternehmerregelung” verzichtet. Zusätzlich zur gesetzlich geregelten Einspeisevergütung muss dann die Mehrwertsteuer für die Erträge vom Energieversorger eingefordert und vom Betreiber ans Finanzamt abgeführt werden. In den folgenden Beiträgen werden wir zum Thema Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik Anlagen folgende Schwerpunkte erläutern:
- Betriebskosten
- Steuervorteile
- Versicherungsschutz
- Einspeisevertrag

Von Georg am 2.04.09 12:08 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Finanzierung

Einspeisevergütung

Die Vergütung des solar erzeugten Stroms wird durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Für eine garantierte Laufzeit von 20 Jahren plus Rest des Jahres der Installation werden hohe Vergütungen gezahlt. Dies ist die wichtigste Fördermaßnahme für Photovoltaik- Anlagen seitens des Bundes.


Zuschüsse von Ländern, Kommunen und Energieversorgern

Einige Bundesländer zahlen bei der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen Investitionszuschüsse, meist in Form eines Festbetrags. Ähnliche Förderungen gibt es vereinzelt auch von Kommunen oder Energieversorgern. Es lohnt sich also, bei den zuständigen Stellen nachzufragen, welche Förderprogramme vor Ort angeboten werden und welche für den Einzelfall in Betracht kommen. Weiter helfen können hierbei:
– Kommunalverwaltung
– Wirtschaftsministerien der Länder
– Finanzämter bezüglich der Ökozulage
– örtliche Energieagenturen und Umweltverbände
– Beratungsstellen des zuständigen Stromversorgers
– Umwelt Bank und andere Kreditinstitute
– die Internetseite www.viessmann.de
Da sich die Förderprogramme immer wieder ändern, sollte man dort den jeweils aktuellen Stand erfragen. Wichtig: Grundsätzlich müssen alle Förderprogramme vor der Auftragsvergabe beantragt werden.

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Von Georg am 1.04.09 11:56 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

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