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Photovoltaik Betrieb und Wartung

Photovoltaik ist eine sehr elegante und zuverlässige Art und Weise, elektrische Energie zu erzeugen. Das bedeutet aber nicht, dass man die Anlage nur installieren und dann „vergessen“ sollte. Dem Betreiber bleibt die Aufgabe, den ordnungsgemäßen Betrieb zu überwachen und die Energieerträge zu kontrollieren. Regelmäßige Kontrolle stellt sicher, dass die Anlage optimale Erträge liefert. Jede Kilowattstunde Ausfall bedeutet bares Geld, das verloren wäre.


Regelmäßige Kontrolle

Der Betreiber sollte zumindest einmal monatlich die Zählerstände und ggf. besondere Ereignisse (Wartungsarbeiten) festhalten und dokumentieren. Mindestens der monatliche Ertrag der Anlage ist dabei festzuhalten, denn er dient dazu, Störungen frühzeitig zu erkennen und nachvollziehen zu können. Die Ertragswerte einzelner Monate schwanken zwar von Jahr zu Jahr oft erheblich, doch wenn die Erträge in mehreren aufeinander folgenden Monaten deutlich unter den Vorjahreswerten liegen, kann ein Defekt vorliegen und die Anlage sollte von einem Fachmann überprüft werden. Zur Vereinfachung der Anlagenüberwachung stehen Ihnen verschiedene Kommunikationsmittel zur Verfügung, die von kleinen Tisch-Displays bis hin zu Web- Portalen reicht.

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Von Georg am 31.03.09 11:26 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Planungscheckliste

Bei der Errichtung einer Netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage vereinfacht systematisches Vorgehen die Planung, sorgfältige Vorbereitung spart Zeit bei Montage und Installation. Die folgenden Checklisten geben einen Überblick und bringen die einzelnen Schritte in eine logische Reihenfolge.


Schritte zum eigenen Solarkraftwerk

1. Information und Beratung
2. Planung und Dimensionierung der Anlage
3. Prüfen, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist
4. Angebot erstellen und Finanzierung sowie Fördermöglichkeiten klären
5. Montage und Netzanschluss der Anlage
6. Inbetriebnahme und Einweisung des Betreibers
7. Betrieb und Ertragskontrolle, steuerliche und versicherungstechnische

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Von Georg am 30.03.09 11:16 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Systemtechnik - Vorkonfektionierte Vitovolt Pakete

Die vorkonfektionierten Vitovolt Pakete beinhalten alle Komponenten, die zum Aufbau der Netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage notwendig sind:
– Solarmodule Vitovolt
– Montagesystem
– Anschlussleitungen
– Wechselrichter (mit internem/ externem Trennschalter).
Die Anlagengröße und –Leistung kann durch Kombination beliebig vieler Pakete vergrößert und an die Wünsche angepasst werden.


Lieferkonzept Vitovolt 200, Typ KA2 Verpackungseinheiten zu 2 Modulen. Um die gewünschte Anlagengröße zu erreichen, muss die entsprechende Anzahl Verpackungseinheiten bestellt werden. Auf die Anlagenleistung abgestimmte Wechselrichter und die erforderliche Anzahl Anschlussleitungen zur Verbindung der Module mit dem Wechselrichter müssen separat bestellt werden. Je nach Montageart ist der entsprechende Befestigungssatz zu bestellen.

Von Georg am 29.03.09 10:58 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Systemtechnik - Sichere Befestigung

Vitovolt Photovoltaik-Module sind die konsequente Umsetzung der Vorteile aus dem Vitosol Programm für thermische Solaranlagen. Das zeigt sich insbesondere bei der einfachen und schnellen Montage und Installation. Die Verbindung der Leitungen erfolgt über verwechslungssichere Steckverbinder mit Berührungsschutz. Die Photovoltaik-Systeme eignen sich für nahezu alle Dach- und Bedachungsarten. Viessmann verwendet ausschließlich hochwertige Montagesysteme, die belastbar und unempfindlich gegen Witterungseinflüsse sind. Die vereinfachte Montage und Installation der Vitovolt Photovoltaik- Anlage spart Zeit und Kosten. Dennoch sollten alle Arbeiten nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Anlage sicher installiert wird, eine hohe Lebensdauer erreicht und über lange Zeiträume hohe Erträge liefert.

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Von Georg am 28.03.09 10:39 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Systemtechnik - Einfache Anlagenkontrolle

Wird der Wechselrichter an zugänglicher Stelle angebracht, können die wichtigsten aktuellen Betriebsdaten am integrierten beleuchteten Display abgelesen werden. Gerade bei kleineren Anlagen ist so eine einfache Kontrolle ohne PC möglich. Zur Datenübertragung kann zusätzlich eine Schnittstelle zum Anschluss an einen PC bestellt werden, so dass statistische Auswertungen möglich sind. Die Software hierfür wird mitgeliefert. Aber auch ohne Computer können auf Anfrage individuelle Displays für den öffentlichen oder privaten Bereich angeboten werden. Damit lassen sich die Erträge der Photovoltaik- Anlage sehr gut darstellen. Die neuen Generationen der Wechselrichter sorgen mit ihren neu gestalteten Anschlussbereichen für eine einfache und schnelle Montage. Nicht nur dank des durchdachten Lüftungskonzeptes können die Geräte im Innen- wie im Außenbereich eingesetzt werden und erreichen dort einen Spitzenwirkungsgrad von bis zu 97 %. Durch die hohe Qualität der elektronischen Komponenten können hier Standard-Garantien von 5 Jahren gegeben werden, die mit Aufpreis bis zu 20 Jahre erweiterbar sind.

Von Georg am 27.03.09 10:30 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Photovoltaik Systemtechnik - Zuverlässige Wechselrichter

Das Netzeinspeisegerät zu Vitovolt 100 und Vitovolt 200 setzt den solar erzeugten Gleichstrom mit hohem Wirkungsgrad in Wechselstrom für die Einspeisung in das öffentliche Netz um. Wechselrichter werden für eine Anlagenleistung von 0,7 bis 12 kWp geliefert. TÜV- geprüfte Sicherheitsstandards und ausgereifte Prozessortechnik sowie Leistungselektronik der neuesten Generation sorgen für eine optimale Nutzung der Sonneneinstrahlung. Ihre hohe Zuverlässigkeit haben diese Wechselrichter schon zigtausendfach unter Beweis gestellt. Selbstverständlich erfüllen die Wechselrichter die neuesten Vorschriften zur Netzüberwachung.

Von Georg am 26.03.09 10:21 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik – Entscheidungshilfen

Zum Schluss bleibt die Wahl des Brennwert Gerätes in Ihren Händen oder lassen sie sich notfalls beraten. Hier nun einige Beispiele zu bestimmten Kessel Techniken.


Gas-Brennwert-Wandkessel

Viessmann bietet für alle Anforderungen die passende Brennwert- Systemtechnik. Für das Einfamilienwohnhaus besteht die Möglichkeit, ein Wandhängendes Gerät mit Speicher- Wassererwärmer oder integriertem Bereitschafts-Durchlauferhitzer einzusetzen. Ein derartiges Gerät kann raumluftabhängig oder unabhängig betrieben werden, die Montage kann im Dachgeschoss, in bewohnten Räumen oder im Keller erfolgen. Als Alternative kann im Keller ein Bodenstehender Gas- Brennwertkessel mit separatem Speicher- Wassererwärmer installiert werden. Für Mehrfamilienhäuser kann eine dezentrale oder eine zentrale Lösung gewählt werden. Bei einer dezentralen Wärmeerzeugung werden in der Regel Wandhängende Geräte in jeder Wohneinheit platziert. Die Warmwasserversorgung erfolgt dann über einen Nebenhängenden, unter- oder Nebengestellten Speicher- Wassererwärmer oder einen in das Brennwertgerät integrierten Plattenwärmetauscher im Durchflussprinzip. Beispiele: Vitodens200, Vitodens300, Vitodens333, Vitodens343

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Von Georg am 25.03.09 15:16 | | 1 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik - Emissionen und Abgassystem

Emissionen

Die besonders schadstoffarme Verbrennung mit modernen MatriX Strahlungsbrennern sorgt dafür, dass Viessmann Brennwertgeräte die Grenzwerte aller bestehenden Vorschriften weit unterschreiten. Schadstoff-Emissionen liegen teilweise bereits unterhalb der technischen Nachweisgrenze. Die extrem niedrigen Schadstoff- Emissionen des MatriX- Strahlungsbrenners beruhen auf der vollständigen Gas/Luft-Vormischung und der besonders niedrigen Verbrennungstemperatur aufgrund der großen halbkugelförmigen Reaktionsfläche. Ein hoher Anteil der entstehenden Wärme wird durch Infrarot-Wärmestrahlung aus der Reaktionszone abgeführt, damit wurde die NOx-Bildung maßgeblich gesenkt. Für Öl-Brennwertgeräte sollten Blaubrenner eingesetzt werden, da diese besonders niedrige Emissionen verursachen.

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Von Georg am 24.03.09 14:44 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik - Kondenswasserbehandlung

Das während des Heizbetriebes im Wärmeerzeuger und in der Abgasleitung anfallendes Kondenswasser muss abgeleitet werden. Bei einem Gasverbrauch von 3000 m³/a in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus können immerhin rund 3000 bis 3500 l/a Kondenswasser entstehen. In Abhängigkeit von der Rücklauftemperatur stellt sich eine bestimmte Abgastemperatur ϑA ein, die wiederum die Kondensatzahl α beeinflusst. α wird 1, wenn die gesamte theoretisch mögliche Kondenswassermenge entsteht (Vollkondensation). Da der pH-Wert in Richtung „sauer” verschoben ist und Inhaltsstoffe im Kondenswasser enthalten sein können, hat die Abwassertechnische Vereinigung das Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 251 herausgegeben, dessen Regeln die meisten kommunalen Abwasserordnungen zugrunde liegen.

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Von Georg am 23.03.09 14:23 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik - Einflussgrößen und Kriterien – Hydraulische Einbindung

Seitens der Hydraulik muss sichergestellt werden, dass Rücklauftemperaturen deutlich unter der Taupunkttemperatur des Heizgases erreicht werden, um das Heizgas zur Kondensation zu bringen. Eine wesentliche Maßnahme dazu besteht darin, eine Anhebung der Rücklauftemperatur durch direkte Verbindungen mit dem Vorlauf zu vermeiden. Aus diesem Grunde sollten Hydrauliken, die einen 4-Wege- Mischer enthalten, für Brennwertanlagen nicht verwendet werden. Als Alternative können 3-Wege-Mischer zum Einsatz kommen. Sie führen das Rücklaufwasser aus den Heizkreisen direkt, ohne Temperaturanhebung, dem Brennwertkessel zu. Außerdem sollten auch 3-Wege- Thermostatventile nicht eingesetzt werden, da sie für eine direkte Verbindung von Vor- und Rücklauf und damit zu einer Rücklauftemperaturanhebung führen. Modulierende Umwälzpumpen passen die Fördermenge automatisch den Anforderungen des Systems an, verhindern dadurch eine unnötig hohe Rücklauftemperatur und unterstützen so die Brennwertnutzung.

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Von Georg am 22.03.09 13:54 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik - Einflussgrößen und Kriterien – CO2- Gehalt, Brennerkonstruktion

Wichtig für effiziente Brennwertnutzung ist, die Feuerungen mit einem niedrigen Luftüberschuss bzw. hohen CO2-Gehalt zu betreiben, da die Wasserdampf-Taupunkttemperatur dadurch beeinflusst wird. Die Wasserdampf-Taupunkttemperatur sollte möglichst hoch gehalten werden, um auch bei Heizsystemen mit hohen Rücklauftemperaturen noch eine Kondensation zu erreichen. Deshalb muss ein möglichst hoher CO2-Anteil, also wenig Luftüberschuss, im Heizgas angestrebt werden. Der erreichbare CO2-Gehalt ist in erster Linie abhängig von der Brennerkonstruktion. Aus diesem Grunde sollten atmosphärische Brenner nicht eingesetzt werden, da diese aufgrund des hohen Luftüberschusses zu geringen CO2-Werten und damit zu niedrigen Taupunkttemperaturen im Heizgas führen.

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Von Georg am 21.03.09 13:34 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik - Einflussgrößen und Kriterien – Öl Brennwertnutzung

Haupthindernis für eine frühere Verbreitung der Öl-Brennwertheizungen war der Brennstoff Heizöl selbst. Herkömmliches Heizöl EL darf laut DIN 51603-1 bis zu 2000 ppm Schwefel enthalten, also 2000 mg/kg. Bei diesem Schwefelgehalt entstehen durch die Verbrennung erhebliche Mengen an Schwefeloxiden (SO2 und SO3). Daraus bilden sich bei der Kondensation des im Heizgas enthaltenen Wasserdampfes an der Heizfläche des Brennwertkessels schwefelige Säure und Schwefelsäure in beachtlicher Menge. Mit der deutschlandweiten Verfügbarkeit von Heizöl EL mit einem Schwefelgehalt von lediglich 50 ppm, das entspricht 50 mg/kg, ist nun der Weg für die Öl-Brennwerttechnik endgültig frei geworden. Der DIN Fachausschuss "Mineralöl- und Brennstoffnormung" hat sich auf diese neue Heizölqualität geeinigt und diese in der DIN 51603-1 aufgenommen. Wichtig war auch, dass diese neue Heizölqualität in die dritte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (3. BImSchV) aufgenommen wurde. Dort ist festgelegt, dass Heizöl EL nur dann als "schwefelarm" bezeichnet werden darf, wenn es nicht mehr als 50 ppm Schwefel enthält. Zusätzlich zum weiterhin angebotenen Heizöl EL mit einem Schwefelgehalt bis zu 2000 ppm und dem schwefelarmen Heizöl wird auch noch "Schwefelreduziertes" Heizöl mit bis zu 500 ppm Schwefel angeboten.

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Von Georg am 20.03.09 12:18 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik - Einflussgrößen und Kriterien – Kesselkonstruktion

Der Brennwertnutzen ist umso höher, je mehr der im Heizgas enthaltene Wasserdampf kondensiert. Nur so kann die latente Wärme im Heizgas zu nutzbarer Heizwärme gemacht werden. Dazu sind die konventionellen Kesselkonstruktionen nicht geeignet.


Strömungsführung

Bei konventionellen Niedertemperatur- Heizkesseln sind die Heizflächen so zu gestalten, dass die Kondensation des Heizgases im Heizkessel vermieden wird. Anders bei der brennwertgerechten Konstruktion. Die Inox- Crossal- Heizfläche wurde so konstruiert, dass Heizgase und Kondenswasser in die gleiche Richtung nach unten strömen. Dadurch wird ein permanenter Selbstreinigungseffekt erzeugt und Aufkonzentration vermieden. Der Heizgas- und der Heizwasserstrom im Wärmeerzeuger sollten im Gegenstrom geführt werden, um das tiefe Temperaturniveau des eintretenden Rücklaufwassers für die maximale Abkühlung des austretenden Heizgases zu nutzen. Gleichzeitig sollten modulierende Brenner mit einer entsprechend intelligenten Regelung verwendet werden, um damit die Wärmeleistung jederzeit auf den aktuellen Heizwärmebedarf automatisch anzupassen.

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Von Georg am 19.03.09 11:41 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik - Einflussgrößen und Kriterien

In den folgenden Themen werden wir Ihnen das Thema der Einflussgrößen und Kriterien für die optimale Nutzung der Brennwerttechnik vorstellen. Um diese moderne Technik auch effektiv nutzen zu können, sollte man sich gut über diese Thematik informieren. In den nächsten Artikeln werden wir Ihnen folgenden Themen vorstellen:
- Kesselkonstruktion
- Öl-Brennwertnutzung
- CO2- Gehalt, Brennerkonstruktion
- Hydraulische Einbindung

Von Georg am 18.03.09 11:14 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik - im Gebäudebestand

Aber nicht nur bei geringen Auslastungen, also niedrigen Heizsystemtemperaturen, kann die Kondensationswärme genutzt werden. Selbst bei einem Heizsystem der Auslegung 75/60°C wird bis Auslastungen von mehr als 90% bzw. Außentemperaturen bis herunter zu -11,5°C bei Erdgas die Taupunkttemperatur im Rücklauf soweit unterschritten, dass der Wasserdampf im Heizgas kondensieren kann. Damit wird die Anlage auch bei der hohen Auslegungstemperatur von 75/60°C zu mehr als 90% im Brennwertbereich betrieben. Noch idealer sind die Verhältnisse bei niedrig temperierten Heizsystemen wie Fußbodenheizung (40/30°C), bei denen ein ganzjähriger Brennwertbetrieb realisiert wird.


Überdimensionierung von Altanlagen erlaubt Temperaturabsenkung

Erfahrungsgemäß sind in Altbauten oft viel zu große Heizkörper installiert. Diese Überdimensionierung ergibt sich zum einen aus einer großzügigen Auslegung bei der Erstinstallation, zum anderen aus den im Laufe der Jahre durchgeführten Maßnahmen zur Gebäude-Wärmedämmung: Durch nachträglich eingebaute neue Fenster, Fassaden- und Dach-Wärmedämmungen wurde der Heizwärmebedarf häufig erheblich gesenkt, die Heizkörper sind aber unverändert geblieben. So können Vor- und Rücklauftemperatur gegenüber der ursprünglichen Auslegung (z. B. 90/70°C) erheblich gesenkt werden.

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Von Georg am 17.03.09 10:50 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik - Einflussgrößen der Brennwertnutzung

Der Wärmeenergiegewinn eines Brennwert- gegenüber einem Niedertemperatur-Wärmeerzeuger resultiert nicht ausschließlich aus dem Kondensationswärmegewinn, sondern zu einem wesentlichen Anteil aus einem geringeren Abgasverlust, der aus niedrigen Abgastemperaturen resultiert. Eine grundsätzlich energetische Bewertung lässt sich an Hand des Kesselwirkungsgrades durchführen.


Einflussgrößen

ϑA -> Abgastemperatur bei Brennwertkesseln: keine Begrenzung
CO2 -> CO2-Konzentration: Güte der Verbrennung ist abhängig von der Brennerkonstruktion
α -> Kondensatzahl ist abhängig von Kesselkonstruktion und Anlage (Auslegung)

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Von Georg am 16.03.09 10:27 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik - Grundlagen

Die Brennwerttechnik ist eine effiziente Technik, Erdgas oder Heizöl durch Verbrennung in Nutzwärme umzuwandeln. Sie folgt dabei wie die Niedertemperaturtechnik dem Gedanken, den Heizkessel nur mit der Temperatur zu betreiben, die zur Deckung des aktuellen Heizwärmebedarfs notwendig ist.


Nutzung der latenten Wärmeenergie

Während bei Niedertemperatur- Heizkesseln ein Kondensieren der Heizgase und damit ein Feuchtwerden der Heizflächen vermieden werden muss, sieht dies bei der Brennwerttechnik anders aus: Hier ist ein Kondensieren der Heizgase ausdrücklich gewünscht, um die im Wasserdampf enthaltene latente (versteckte) Wärmeenergie zusätzlich zur sensiblen (fühlbaren) Wärme des Abgases nutzbar zu machen. Zusätzlich wird die über die Abgasanlage abgeführte Restwärme erheblich reduziert, da die Abgastemperatur gegenüber Niedertemperatur-Heizkesseln deutlich gesenkt werden kann. Bei der Verbrennung von Heizöl oder Erdgas, die beide überwiegend aus Verbindungen von Kohlenstoff © und Wasserstoff (H) bestehen, entsteht durch die Reaktion mit dem Luftbestandteil Sauerstoff (O2), Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O). Für Erdgas (Methan CH4) lautet die vereinfachte Verbrennungsgleichung: CH4 + 2 O2 -> 2 H2O + CO2 + Wärme

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Von Georg am 15.03.09 10:05 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

EnEV Zusammenfassung

Mit der EnEV und den begleitenden Normen wurde ein Regelwerk geschaffen, das erstmals die energetische Gesamtbetrachtung von Gebäude und Anlagentechnik zur Pflicht macht. Ein Weg, der auch im Ausland mit der europäischen Regelung zur „Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“ begangen wird. Die heute verfügbare Anlagentechnik bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, durch die anforderungsgerechte Auswahl von Systemen und deren Komponenten einen erheblichen Beitrag zur Energieeinsparung zu leisten. Dies gilt nicht nur für den Neubau, sondern ganz besonders auch für den Gebäudebestand, wo ein riesiges Einsparpotenzial schlummert. Sowohl energetisch als auch wirtschaftlich ist es sinnvoll, dieses Potenzial schnellstmöglich zu nutzen, damit die endlichen fossilen Energiereserven geschont werden.

Von Georg am 14.03.09 9:40 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Umsetzung der EnEV – Softwarehilfen

Viessmann bietet Softwarelösungen an, um seinen Marktpartnern den Umgang mit der EnEV zu erleichtern:
– eine kostenlose Berechnungssoftware für Bauphysik und Anlagentechnik, verknüpft mit allen Produktkennwerten des Viessmann Programms (Vitoplan 100: EnEV I)
– ein EnEV- Erweiterungsmodul für die Viessmann Planungssoftware Vitoplan, das volle Kompatibilität zu allen Vitoplan-Funktionen bietet (Vitoplan 200: EnEV II).

Diese Software ist in die Haustechnik- Module von Vitoplan eingebettet und ermöglicht die automatische Datenübergabe. Über Auswahlfilter kann die gewünschte Anlagentechnik eingegrenzt werden, eine Übergabe an das detaillierte Verfahren (EnEV II) bietet dann die Möglichkeit, auch alle nicht im Beiblatt 1 zur DIN V 4701 Teil 10 hinterlegten Anlagenkonstellationen zu berechnen.

Von Georg am 13.03.09 17:48 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Umsetzung der EnEV – Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden

Eine weitere Änderung wurde 2007 realisiert, die Reglungen der „Europa-EnEV“ – Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (energy performance of buildings) – wurden in nationales Recht umgesetzt. Ziel dieser Richtlinie ist es, die Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in der Europäischen Gemeinschaft unter Berücksichtigung der jeweiligen klimatischen und lokalen Bedingungen zu unterstützen. Die Richtlinie enthält Anforderungen hinsichtlich:
– des allgemeinen Rahmens zur Berechnung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden,
– der Anwendung von Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz neuer Gebäude,
– der Anwendung von Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz bestehender großer Gebäude, die einer größeren Renovierung unterzogen werden sollen,
– der Erstellung von Energieausweisen für Gebäude und
– regelmäßiger Inspektionen von Heizkesseln und Klimaanlagen in Gebäuden und einer Überprüfung der gesamten Heizungsanlage, wenn deren Kessel älter als 15 Jahre sind.

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Von Georg am 12.03.09 17:40 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Umsetzung der EnEV – Das Fachhandwerk und die Unternehmererklärung

Während der Energiebedarfsausweis bereits in der Planungsphase erstellt werden muss, dient die Fachunternehmererklärung, die die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur EnEV in den meisten Bundesländern fordert, zur Bestätigung, dass die ursprünglich geplante oder eine bessere Anlagentechnik auch tatsächlich eingebaut wurde. Der ausführende Fachhandwerker bestätigt hierin, dass eine anzugebende Anlagenaufwandszahl, die nicht größer sein sollte als im Energiebedarfsausweis festgelegt, auch tatsächlich erreicht wird und beschreibt Kesselbauart, Reglung, Pumpen, Wärmedämmungen etc. Das Vorhandensein der Unterlagen wird in einigen Bundesländern durch den Schornsteinfeger überprüft.

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Von Georg am 11.03.09 17:29 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Umsetzung der EnEV – Energiebedarfsausweis

Für den Neubau ist die Ausstellung eines Energiebedarfsausweises Pflicht. Dieser enthält neben den Daten des Bauvorhabens den errechneten Primärenergiebedarf, den Endenergiebedarf und die Anlagenaufwandszahl. Der Energiebedarfsausweis ist Bestandteil der Bauvorlage und muss von einem Bauvorlageberechtigten unterzeichnet sein. Vielfach ist er allerdings nicht mit einzureichen, es ist lediglich das Vorhandensein zu bestätigen. Einige Bundesländer haben aber damit begonnen, Stichprobenprüfungen durchzuführen. Bauherren sind verpflichtet, den Energiebedarfsausweis für Überprüfungen bereitzuhalten und auszuhändigen.


Nachweise auch für den Bestand

Auch für den Gebäudebestand wird es kurzfristig auf Basis der EnEV Energiepässe geben. Da die Eigenschaften von Gebäudedämmung und Anlagentechnik in der Regel nicht mehr detailliert angegeben werden können, wird sich der Energiepass für den Bestand an Haustypologien, realen Verbrauchswerten und eher groben Einstufungskriterien orientieren.

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Von Georg am 10.03.09 17:17 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Anlagentechnik für die EnEV – Die EnEV im Gebäudebestand

Damit die EnEV ihr Ziel erreicht, spürbare Reduzierungen des Primärenergieverbrauchs und der CO2- Emissionen zu bewirken, müssen auch Maßnahmen im Gebäudebestand durchgesetzt werden. Eine Auswertung der Schornsteinfeger zeigt, dass von den rund 15 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland 4,4 Millionen, das ist fast ein Drittel aller Anlagen, älter als 15 Jahre ist. 2,4 Millionen, mehr als 16%, sind sogar älter als 19 Jahre. Ein Großteil dieser Anlagen entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und ist dringend modernisierungsbedürftig. Dieser Umstand ist in der EnEV grundsätzlich berücksichtigt worden, denn es wurden auch Vorgaben für die Modernisierung von Gebäude- Wärmedämmung und Anlagentechnik im Bestand erlassen.


Der Bestand: Das größte Energieeinsparpotenzial

Würden alle von der EnEV betroffenen Altanlagen modernisiert, so könnte der CO2-Ausstoß der privaten Haushalte nachhaltig gesenkt werden. Der Neubau allerdings, auf den die EnEV im Wesentlichen zielt, trägt zu einer nachhaltigen CO2-Reduktion kurzfristig nichts bei. Jeder m² Wohnfläche mehr in Deutschland steigert den Energieverbrauch. Die EnEV sorgt lediglich dafür, dass dieser Anstieg etwas abgeschwächt wird.

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Von Georg am 9.03.09 16:54 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Anlagentechnik für die EnEV – Das Wichtigste aus der Bauphysik

Neben den anlagentechnischen Möglichkeiten, die direkt auf die Anlagenaufwandszahl eP einwirken, kann der Jahres-Heizwärmebedarf qh durch bestimmte Maßnahmen unabhängig von real durchzuführenden bautechnischen Verbesserungen verringert werden. Der rechnerische Jahres- Heizwärmebedarf ergibt sich aus eine speziellen Formel. (vereinfachtes Verfahren laut EnEV). Die Transmissions- und Lüftungswärmeverluste, die in der Formel angesetzt werden, lassen sich rechnerisch reduzieren, indem
– für HT´ (Transmissionswärmeverlust) durch die Verwendung von Wärmebrücken nach Wärmebrückenkatalog (DIN 4108 Blatt 2) anstelle einer pauschalen Betrachtung (bei dem vereinfachten Verfahren sind grundsätzlich nur Wärmebrücken nach Katalog zulässig) und
- für HV (Lüftungswärmeverlust) durch Nachweis des Grenzwertes für die Luftdichtheit gemäß EnEV (Blower- Door- Test)
bessere Kennwerte verwendet werden dürfen. Immerhin lässt sich der Primärenergiebedarf um 7 bis 15 kWh/(m²• a) reduzieren. Und dies, ohne dass bautechnische und damit finanziell aufwändige Maßnahmen ergriffen werden müssen.

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Von Georg am 8.03.09 16:07 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Anlagentechnik für die EnEV - Systemkomponenten

Auch die Systemtechnik hat Einfluss auf den Primärenergiebedarf. In der EnEV wurde dies u.a. dadurch berücksichtigt, dass für Heizkreisleistungen ab 25 kW automatisch geregelte Pumpen vorgeschrieben sind. Daneben haben aber auch Thermostatventile (Proportionalitätsbereich) und Heizflächen (Heizkörper- oder Fußbodenheizung) nennenswerten Einfluss. Ausgehend von einer dezentralen (wohnungszentralen) Lösung im Mehrfamilienwohnhaus (Wohnungen mit 100 m²) reduziert der Wechsel von einer ungeregelten auf eine geregelte Pumpe den Primärenergiebedarf um mehr als 1 kWh/(m²• a). Thermostatventile mit Proportionalitätsbereich 1 K statt 2 K bringen 2,4 kWh/(m²•a) Primärenergie- Einsparung. Überraschendes bringt die Verwendung einer Fußbodenheizung statt Radiatoren bei einer Wohnung z.B. mit 100 m²: Obwohl die Systemtemperatur dadurch von 55/45°C auf 35/28°C gesenkt wird und damit der eingesetzte Brennwertkessel eine bessere Brennwertnutzung zulässt, steigt der Primärenergiebedarf leicht an [um 1,4 kWh/(m²• a)].

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Von Georg am 7.03.09 15:25 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Anlagentechnik für die EnEV - Norm-, BDH oder Hersteller- Produktkennwerte

Durch die Verwendung herstellerspezifischer Produktkennwerte kann die rechnerische Anlagenaufwandszahl nennenswert gesenkt werden. So kann durch Auswahl eines konkreten Wärmeerzeugers und die Verwendung der entsprechenden Kennwerte in der EnEV- Berechnung der rechnerische Primärenergiebedarf gesenkt werden. Allerdings ist die Festlegung auf einen bestimmten Heizkessel (Typ und Leistung) dann bereits in der Planungsphase notwendig, um die Vorteile bei der gesamtheitlichen energetischen Betrachtung des zu errichtenden Gebäudes auch nutzen zu können. Im Vergleich zu den aktuellen Kennwerten des BDH (Merkblatt 15 sowie DIN V 4701 Teil 10 – überarbeitet), die dem heutigen Stand der Technik bei Wärmeerzeugern entsprechen, liegt die Primärenergieeinsparung bei 5,3 kWh/(m²• a). Die rechnerische Reduzierung des Primärenergiebedarfes liegt für das betrachtete Wohnhaus bei 10 kWh/(m²•a), wenn statt der Normkennwerte ein bereits in der Planungsphase fest eingeplanter Heizkessel angesetzt wird.

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Von Georg am 6.03.09 15:11 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Anlagentechnik für die EnEV – Holzverbrennung

Die Tatsache, dass Pelletskessel CO2-neutral arbeiten, führt zu einer besonderen Betrachtung im Rahmen der EnEV. Die überarbeitete Fassung der DIN V 4701 Teil 10 sieht als Primärenergiefaktor fP für Holzfeuerung den Faktor 0,2 vor. Daraus ergeben sich in der EnEV- Berechnung sehr niedrige Primärenergiebedarfe. Mit der Novellierung der EnEV sind diese Werte seit Dezember 2004 „amtlich“ und können generell genutzt werden.

Von Georg am 5.03.09 14:56 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Anlagentechnik für die EnEV - Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Aufgrund der guten Wärmedämmung geht in Neubauten, insbesondere in Niedrigenergiehäusern nur noch wenig Heizwärme über Wände und Fenster verloren (Transmissionswärmeverluste). Der Lüftungswärmebedarf beträgt beim Niedrigenergiehaus mehr als 50% des gesamten Heizwärmebedarfs. Um den Heizenergiebedarf bei optimalem Luftaustausch möglichst gering zu halten, ist es notwendig, ein System zur kontrollierten Wohnraumlüftung einzusetzen. Diese Anlagen sollen die Bewohner beim energiesparenden Lüften unterstützen. Durch moderne Lüftungs- Systeme kann in der Heizperiode auf das Öffnen von Fenstern verzichtet werden. Das zentrale Zu- und Abluftsystem Vitovent 300 mit Wärmerückgewinnung bis zu 90% führt die Abluft über einen Kreuzstrom-Wärmetauscher. Dort wird die kalte Außenluft von der Abluft erwärmt. So kann bis zu 90% der Wärme zurückgewonnen werden.

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Von Georg am 4.03.09 14:42 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Anlagentechnik für die EnEV - Mehrkesselanlage

Im Beispiel eines „Mehrfamilienwohnhaus“ gesehen, haben Mehrkesselanlagen gegenüber einer Einkessel- Lösung energetische Nachteile aufzuweisen. Allerdings liegt der Energie-Mehraufwand für zwei Brennwertkessel (Leistungsaufteilung 50 : 50) bei weniger als 2 kWh/(m²• a). Mehrkesselanlagen werden in erster Linie aus Gründen der Betriebssicherheit und/oder aufgrund besonderer Einbringbedingungen installiert.

Von Georg am 2.03.09 14:32 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Anlagentechnik für die EnEV - Einfluss des Aufstellortes

In Deutschland geht der Trend bei abnehmendem Wärmebedarf aufgrund der immer besser werdenden Wärmedämmung zu Platz sparenden und anschlussfertigen Kompakt-Heizkesseln. Viele Bauherren verzichten heute aus Kostengründen auf den Keller, die Heizungsanlage wird dann wohnraumnah installiert. Zum Beispiel im Hauswirtschafts- oder Technikraum, also innerhalb der thermischen Gebäudehülle. Für Gas-Wandgeräte (Brennwertgeräte und Thermen) ist der Betrieb in der Küche oder im Badezimmer heute weit verbreitet, die raumluftunabhängige Betriebsweise über ein entsprechendes Luft-Abgassystem ist Stand der Technik. So lassen sich Vitodens- und Vitopend Wandgeräte raumluftunabhängig betreiben. Gleiches gilt auch für den Bodenstehenden Gas-Brennwertkessel Vitocrossal 300 bis 66 kW. Aber auch Öl-Heizkessel werden heute für den raumluftunabhängigen Betrieb angeboten. Damit kann der Wärmeerzeuger innerhalb der Wärmegedämmten Gebäudehülle z. B. im Technik- oder Hauswirtschaftsraum aufgestellt werden. Die Wärme, die über die Oberfläche des Wärmeerzeugers abgestrahlt wird, kann dann der Beheizung dieses Raumes zugute kommen. Gleiches gilt auch für die Wärmeabstrahlung der Verteilarmaturen und der Rohrleitungen.

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Von Georg am 1.03.09 10:31 | | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

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